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Grosjean: Achterbahnfahrt mit Happy-End

Im kommenden Jahr wird Romain Grosjean voraussichtlich wieder in der Formel 1 Stammpilot sein - Erinnerungen an ein ständiges Auf und Ab

(Motorsport-Total.com) - Renault-Testfahrer Romain Grosjeans Karriereverlauf ist ohne Zweifel besonders. Der Franzose setzte sich schon zeitig durch. In der Formel Renault, der Formel Lista Junior und in der Formel-3-Euroserie konnte er sich gegen seine Rivalen durchsetzen und Meistertitel feiern. Auch seine erste GP2-Saison war absolut positiv. In der Asia-Serie sicherte sich der damalige ART-Pilot mit vier Saisonsiegen den Titel.

Romain Grosjean

Im kommenden Jahr wird Romain Grosjean voraussichtlich wieder zum Stammfahrer

In der Saison 2008 ernannte ihn Renault zum offiziellen Testfahrer. Nach dem Aus von Nelson Piquet junior wurde er 2009 in Valencia zum Stammfahrer. Der Sprung ins kalte Wasser verlief weniger glücklich als die Karrierestationen vor der Formel 1. In sechs Rennen konnte Grosjean keinen Punkt holen und wurde von Fernando Alonso klar besiegt. Für die Saison 2010 wurde er durch Witali Petrow ersetzt.

"Anfang 2010 habe ich ans Aufhören gedacht", gesteht das Nachwuchstalent gegenüber 'Autosport'. "Zwei Wochen später habe ich meine Meinung geändert und mir gesagt: 'Nein, dass ist es, was ich machen möchte.' Ich habe den ersten Grand Prix des Jahres angesehen und gewusst, dass ich wieder zurückkommen muss. Ich habe immer daran geglaubt, dass ich es kann."

"Wenn man auf mich gewettet hätte, hätte man sehr viel Geld gewonnen", merkt er an. Über die FIA-GT-Serie und die GP2 fand er den Weg in die Formel 1 zurück. Mit dem überragenden Titelgewinn in der GP2 konnte er sich 2011 in eine gute Ausgangslage für ein Cockpit in der Formel 1 manövrieren. "Ich bin Schritt für Schritt gegangen und habe es mit dem Gewinn des GP2-Titels und der Asia-Serie ordentlich gemacht. Das gibt einem etwas mehr Zuversicht. Das Ende von 2009 und der Anfang von 2010 waren hart. Aber das macht dich stark."