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Fußball-Fan Vettel glaubt: Deutschland holt wieder den Titel

Sebastian Vettel ist ein großer Fußballfan und freut sich schon auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland - Er glaubt an den Erfolg der Nationalmannschaft

(Motorsport-Total.com) - Seit dem 14. Juni rollt in Russland der Ball zur Fußball-Weltmeisterschaft. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ist ein großer Fußballfan und freut sich schon auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Der Formel-1-Tabellenführer glaubt, dass die Mannschaft rund um Bundestrainer Joachim Löw es weit bringen wird, obwohl er im Sturm Schwachstellen sieht.

Sebastian Vettel

Fußballfan Sebastian Vettel freut such auf die Weltmeisterschaft in Russland Zoom

"Ich frage mich nur, wer die Tore schießen soll", so Vettel gegenüber 'Auto Bild motorsport'. "Mario Götze ist nicht dabei, Leroy Sane auch nicht. Der Bundestrainer weiß aber bestimmt, warum. Bei unseren Jungs habe ich manchmal den Eindruck, dass sie zwar extrem viel Ballbesitz haben, den Gegner dominieren, weil sie technisch so stark sind. Und dann einfach versäumen, Tore zu schießen." Das würde Vettel an Handballspiele erinnern, in denen die Spieler um den Strafraum herumtänzeln, aber nicht zum Abschluss kommen.

"Aber ich vertraue auf unsere Jungs", stellt Vettel klar. "Sie sind ja als Turniermannschaft bekannt. Sie explodieren zum richtigen Zeitpunkt. Thomas Müller ist vielleicht das beste Beispiel dafür. Deshalb bewerte ich die Niederlage im Testspiel gegen Österreich nicht zu hoch." Vettel glaub daran, dass Deutschland den Titel verteidigen kann, sieht aber in Spanien und Brasilien starke Gegner. Die "Nervenstärke und die Tagesform" könnten letztendlich den Unterschied ausmachen.

Vettel gibt zu, ein emotionaler Fußballfan zu sein. Er erinnert sich gerne an ein Spiel der Europameisterschaft gegen Italien zurück. Damals machte der Formel-1-Zirkus in Österreich halt. Vettel erzählt: "Ich schaute das Spiel mit einigen Leuten aus meinem Team an. Ich schrie und litt richtig mit. Besonders beim Elfmeterschießen. Klar kam ich am nächsten mit breiter Brust ins Motorhome. Aber die Jungs haben mir gratuliert."


Grand Prix von Kanada

Vettel hat sich in seiner Kindheit mit mäßigem Erfolg am Fußballspielen probiert. Er blickt zurück: "Fußball ist die Nummer 1 in Deutschland, der Volkssport überhaupt, da probiert doch jeder Junge zu kicken. Ich war circa sechs, als ich das erste Mal im Verein war. Ich hatte einen Spielerpass, aber irgendwie kam es nie zum richtigen Einsatz. Ich war wohl nicht gut genug, da verlor ich schnell den Spaß." In seiner Freizeit tritt Vettel heute noch so oft wie möglich gegen den Ball.

Die Formel 1 und der Fußball seien sich in manchen Punkten gar nicht so unähnlich, denkt Vettel. Er vergleicht: "Es ist ähnlich. Ein guter Fahrer in einem schlechten Auto kann keine Rennen gewinnen, eine Meisterschaft schon mal gar nicht. Wie im Fußball muss das ganze Paket stimmen, damit du am Ende den Pokal oder die Schale in den Händen halten kannst." Die Entwicklung über die Saison sei in beiden Disziplinen ebenfalls enorm wichtig, um Erfolg zu haben. "Ich sehe mich auf der Strecke als der Elfmeterschütze - das Team hat den Elfer durch Training und starkes Spiel gemeinsam herausgeholt, aber ich bin dann der, der ihn verwandeln muss."

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