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  • 20.07.2001 · 17:32

  • von Marcus Kollmann

Frentzens Devise: Nicht aufgeben und weiterhin kämpfen

Trotz vieler Probleme in diesem Jahr hat Heinz-Harald Frentzen seine Motivation nicht verloren

(Motorsport-Total.com) - Für Jordan-Pilot Heinz-Harald Frentzen endete der Grand Prix im "home of british motorsport" letztes Wochenende ernüchternd. Als Fünfter war der 34-Jährige gestartet, nachdem er sich am Samstag mit einer Rundenzeit von 1:21.217 Minuten nur 0.287 Sekunden hinter seinem Teamkollegen, den beiden McLaren und Michael Schumacher qualifiziert hatte.

Heinz-Harald Frentzen

Frentzen kommt mit der Situation bei Jordan bislang auffalend gut klar

Eigentlich hatte sich der gebürtige Mönchengladbacher auch Punkte ausgerechnet, jedoch kam er nur als undankbarer Siebter ins Ziel und beschrieb schnörkellos und mit trockenem Humor das Rennen in Silverstone wie folgt: "Wenn man ein Rennen zwei Plätze schlechter beendet, als man es begonnen hat, dann ist das immer unbefriedigend. Wenn aber der Abschlussplatz ausgerechnet noch der punktelose siebte Rang ist, dann ist das Wort 'unbefriedigend' gelinde gesagt eine riesen Untertreibung", erklärte Frentzen auf seiner Homepage und verteufelte die Startautomatik seines Jordan EJ11, welche beim Start wieder einmal ihren Dienst versagte. Andernfalls hätte er nicht auf den ersten Metern des insgesamt 60 Runden langen Rennens vier Plätze eingebüßt.

Trotz aller Rückschläge und Probleme der letzten Zeit, gemeint sind Frentzens Unfälle in Monaco und Kanada, sowie die Schwierigkeiten seines Teams das Potenzial seines Autos aus der Qualifikation in das Rennen hinüber zu nehmen, hatte der Große Preis von Großbritannien auch etwas Gutes für den in Monaco mit Frau Tanja und Tochter Lea lebenden Deutschen: "Im Verlauf des Rennens hatte ich immerhin einen schönen Kampf mit Nick", jedoch war ihm auch dieser Genuss nicht lange beschieden, wie Frentzen bestätigte, da sein EJ11 später an Leistung verlor und er fortan nicht mehr kämpfen konnte.

Zuversichtlich dürfte den 34-Jährigen trotz aller Probleme aber die Tatsache stimmen, dass seit dem Rennen in Magny-Cours das Team die Standfestigkeit des EJ11 wiedergefunden zu haben scheint, sowie Teamchef Eddie Jordan mit dem Bau einer größeren Fabrik eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen hat. Solange Frentzen aber nicht über ein dauerhaft konkurrenzfähiges Paket verfügt, wird er sich weiterhin an die Devise: "Nicht aufgeben, sondern weiterhin kämpfen", halten.

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