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  • 03.07.2001 · 20:24

  • von Fabian Hust

Frentzen am ersten Testtag in Monza vorne

Lediglich vier Piloten drehten am ersten Testtag auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza ihre Runden

(Motorsport-Total.com) - Zwei Tage nach dem Großen Preis von Frankreich haben längst die Vorbereitungen auf das kommende Rennen in Silverstone begonnen. Die Teams weichen für die Versuche auf verschiedene Strecken aus, denn in Silverstone ist zwei Wochen vor dem Rennen das Testen untersagt. McLaren-Mercedes, Sauber-Petronas und Jordan-Honda fanden sich am ersten Testtag auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza ein, auf dem am 16. September der 15. WM-Lauf stattfinden wird.

Heinz-Harald Frentzen im Jordan-Honda

Heinz-Harald Frentzen war am Dienstag in Monza der Schnellste

Tagesbester war Jordan-Honda-Pilot Heinz-Harald Frentzen, der den 5.782 Kilometer langen Kurs nach 72 Runden in 1:24.672 Minuten umrundete. Testfahrer Ricardo Zonta war nach 59 Runden mit 1.25:164 Minuten der Langsamste des ersten von vier Testtagen. Frentzen arbeitete an verschiedenen Bremsmaterialien und Bremskühlungen für den Italien-Grand-Prix und arbeitete zusätzlich noch am Set Up des Chassis. Zonta untersuchte die Höchstgeschwindigkeit des EJ11 für die kommenden Hochgeschwindigkeitsstrecken beginnend mit dem Großen Preis von Deutschland Ende des Monats.

Auf den zweiten Platz kam Nick Heidfeld im Sauber mit einer Bestzeit von 1:24.892 Minuten. Der Mönchengladbacher drehte insgesamt 82 Runden: "Ich bin sehr zufrieden, dass wir zu Beginn dieses viertägigen Tests so viele Runden fahren konnte. Ich habe das Gefühl, dass wir gute Fortschritte erzielt haben und ich freue mich schon, morgen mein Programm zu komplettieren. Ich hatte einen richtig guten Tag. Ich war bis zehn Minuten vor Ende der Schnellste, als sich Jordan am Ende des Tages plötzlich verbesserte."

Remi Decorzent, Renningenieur über den Test: "Wir haben in dieser Woche ein großes Programm, das besonders auf den Deutschland-Grand-Prix Ende des Monats zielt und wir werden auch für den Italien-Grand-Prix arbeiten. Heute hat sich Nick auf aerodynamische Lösungen konzentriert, da Monza die einzig schnelle Strecke ist, die es uns erlaubt, für Deutschland das Auto abzustimmen. Am Donnerstag und Freitag wird Kimi übernehmen, wenn wir uns darauf konzentrieren werden, die Bremsen, neue Aufhängungen und Reifen für Hockenheim auszuwerten."

Die drittschnellste Zeit mit 1:25.034 Minuten fuhr McLaren-Mercedes-Testfahrer Alexander Wurz. Der Österreicher fuhr 87 Runden. Das Team gab wie immer keine Einzelheiten des Testprogramms bekannt. Der Testtag bei Temperaturen von bis zu 29 Grad und Asphalttemperaturen von über 40 Grad verlief ohne Zwischenfälle auf der Strecke. Am Mittwoch werden Jaguar und BAR-Honda zu dem Test hinzustoßen.

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