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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Schumacher: "Für Sebastian kann es einem leidtun"

Das war heute im Formel-1-Liveticker los: +++ Ralf Schumacher und Marc Surer analysiert den Wintertest von Sebastian Vettel +++ Mercedes-Filmtag in Bahrain +++

10:30 Uhr

Schumacher: Vettel kann einem leidtun

"Für Sebastian kann es einem fast ein bisschen leidtun", meint Ralf Schumacher bei 'Sky' zu den Testfahrten des Heppenheimers. Vettel konnte an allen drei Tagen am wenigsten Kilometer aller Fahrer abspulen und liegt laut eigenen Angaben rund "hundert Runden" im Rückstand. Das ist vor allem aufgrund seines Teamwechsels zu Aston Martin alles andere als ideal.

"Wir wissen aus dem vergangenen Jahr, dass Sebastian Vettel nicht nur, was das Team betrifft, wahnsinnig sensibel ist, sondern er muss auch Vertrauen ins Auto haben. Und was passiert jetzt? Die ganzen neuen Systeme wie das Lenkrad konnte er gar nicht richtig testen." Der Automatismus im Fahrzeug sei essenziell, weiß Schumacher aus eigener Erfahrung. Denn nur dann habe der Pilot zusätzliche Kapazitäten frei.

"Der arme Sebastian kommt jetzt in ein komplett neues Auto. Er hat schon gesagt, dass sich das Lenken anders anfühlt und er nicht so happy ist. Und dann wird ihm auch noch die Möglichkeit genommen, sich drauf einzustellen." Vettel selbst geht davon aus, dass er rund fünf Rennen brauchen wird, um sich im neuen Umfeld und neuen Auto einzugewöhnen.

18:04 Uhr

Bis morgen!

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: Günther Steiner versucht sich darin, Brasilianisch zu sprechen. Wie das klingt, kannst Du Dir selbst im Video anhören. Unterhaltsam ist es allemal ;-)

Und damit biegt Maria Reyer Richtung Feierabend ab. Schön, dass Du heute mit dabei warst. Ich hoffe, Du schaust auch morgen wieder vorbei. Bis bald!


18:01 Uhr

Mercedes beendet Filmtag

Mercedes hat die 100 Kilometer absolviert und den Filmtag in Bahrain beendet. Das war für Lewis Hamilton und Valtteri Bottas die letzte Gelegenheit vor dem ersten Freien Training in zwei Wochen, den W12 auf Herz und Nieren zu prüfen.

Ob das Team, das bei den Wintertests so große Probleme hatte, durch diesen zusätzlichen Tag Boden gutgemacht hat, werden wir wohl auch erst beim Saisonauftakt sehen.


17:58 Uhr


17:39 Uhr

Heute vor 13 Jahren ...

... hat Lewis Hamilton den Saisonauftakt 2008 in Melbourne gewonnen. Es sollte der perfekte Start in sein erstes WM-Jahr werden. Damals mit dabei auf dem Podium: Nico Rosberg, der für Williams gefahren ist.

Lewis Hamilton Nico Rosberg Mercedes Mercedes F1McLaren McLaren F1Williams Williams F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) und Nico Rosberg ~

17:25 Uhr

McLaren: Diffusor "etwas Spezielles"

Nicht nur Alpine hat mit einer ungewohnten Optik bei den Tests für Aufsehen gesorgt, auch McLaren hat eine interessante technische Lösung präsentiert: einen neuen Diffusor. Und zwar einen sehr cleveren Diffusor, der die neuen Einschränkungen geschickt umgeht. "Das könnte etwas Spezielles sein", glaubt etwa Ralf Schumacher. Übrigens: In Artikel 3.7.10 im Technischen Reglement ist der Diffusor genau geregelt.

Die Konkurrenz ist erstaunt: "Ich denke, das ist interessant. Das ist ein Konzept, das wir uns zuvor angesehen haben", kommentiert etwa Christian Horner. Rund drei bis fünf Wochen könnte es dauern, bis die Gegner die Innovation nachgebaut haben.


16:59 Uhr

Flashback: Alpine oder Ligier?

Wo wir gerade über Alpine sprechen ...

Heute mussten wir schon an den Ligier JS5 aus dem Jahr 1976 denken, denn der hat uns an die Airbox vom neuen Alpine erinnert. Die ist besonders dick geraten. Warum hat uns übrigens Marcin Budkowski erzählt!


16:44 Uhr

Alonso-Statistik: Was wird er mit Alpine schaffen?

Fernando Alonso ist zurück. Aber wie wird seine Statistik mit Alpine aussehen? Hier haben wir eine Übersicht über seine bisherigen Zahlen und Fakten pro Team gut zusammengefasst.


15:44 Uhr

Russell: Unterschiede zwischen Williams & Mercedes

George Russell kennt beide Teams - Mercedes und Williams. Er hat am Rande der Testfahrten verraten, dass er durchaus viel von seinem Blitzwechsel im Vorjahr lernen konnte. "Die Art und Weise wie analytisch Mercedes arbeitet, sie gehen sehr in gewisse Details rein." Manche der Arbeitsweisen konnte er zu Williams mitnehmen.

Aber er betont auch: "Die Formel 1 ist sehr dynamisch. Man muss lernen, wie man aus seiner eigenen Maschine das meiste rausholen kann. Wenn etwas im Mercedes funktioniert, dann heißt das nicht, dass es automatisch auch im Williams funktioniert." Nachsatz: "Ich musste mich erst wieder umstellen, weil ich manches in einem Williams nicht machen konnte, was im Mercedes möglich war."


15:23 Uhr

Mercedes fährt Filmtag in Bahrain

Nur zwei Tage nach den Tesfahrten hat heute Mercedes die Strecke in Bahrain gemietet. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas absolvieren einen Filmtag. Wir erinnern uns: Mercedes war das einzige Team, das keinen Shakedown vor den Tests gefahren ist.

Heute dürfen die beiden Piloten maximal nur 100 Kilometer auf Demo-Reifen abspulen. Laut TV-Journalist Will Buxton fahren die beiden Piloten vor allem das kurze Layout. Außerdem dürfte die Mannschaft keine Innovationen am Auto haben. Wer also gedacht hat, das ist Teil eines großen Masterplans, der hat sich wohl geirrt.


15:18 Uhr


15:17 Uhr


15:16 Uhr


15:10 Uhr

Leserfrage: Wo ist die Beule bei McLaren?

Leser Oliver hat uns geschrieben und sich gewundert, warum bei Mercedes-Kunde McLaren keine Beule an der Motorenabdeckung zu erkennen ist. Schließlich fahren die Briten seit dieser Saison wieder mit dem Aggregat aus Brixworth. Er hat die These aufgestellt, dass McLaren womöglich mit dem Vorjahresmotor ausgestattet ist, weil dessen Spezifika natürlich schon länger bekannt waren.

Wir haben uns schlau gemacht: Laut Reglement ist es einem Motorenlieferanten nicht erlaubt, anderes Material zu liefern. Heißt konkret: Alle Werks- und Kundenteams eines Herstellers müssen mit identischen Power-Units ausgestattet werden.

Was die Motorenabdeckung von McLaren angeht, stimmt es zwar, dass die Beule am MLC35 fehlt. Jedoch ist der Motor bei Mercedes und Aston Martin, die das Aggregat ja bereits aus den Vorjahren gut kennen, deutlich kompakter verbaut. Bei McLaren hat man aufgrund des Wechsels im Winter wohl ein wenig mehr Sicherheitspuffer eingebaut.

Du hast eine Frage oder Anregung? Dann schreib uns doch ebenso via Kontaktformular oder auf Twitter mit dem Hashtag "#FragMST"!


14:26 Uhr

Darum ist das Logo auf dem Ferrari jetzt grün

Es war die Überraschung der Ferrari-Präsentation Anfang März: das grüne Logo von Sponsor Philip Morris. Die ungewöhnliche Lackierung des SF21 hat für einen Shitstorm in sozialen Netzwerken gesorgt. Nun hat sich auch aufgeklärt, warum das Logo der Mission-Winnow-Kampagne plötzlich seine Farbe geändert hat.

"Von Anfang an hat Mission Winnow immer mit seiner visuellen Identität experimentiert. Ähnlich wie ein grüner Hintergrund beim Film, steht der grüne Pfeil für Möglichkeiten und eröffnet die Chance, sich neue Horizonte auszumalen", erklärt Philip-Morris-Sprecher Tommaso Di Giovanni gegenüber 'RaceFans.net'.


Fotostrecke: Formel 1 2021: Der neue Ferrari SF21 in Bildern


14:01 Uhr

Red Bull der Favorit für den Saisonauftakt?

Was sagt das also aus, dass Red Bull zwar bei den Wintertests die schnellste Mannschaft war, dennoch im Vergleich zum Vorjahr langsamer? Noch nicht allzu viel. Für viele sind die Bullen nämlich dennoch die Favoriten für den Saisonauftakt, so auch für Ralf Schumacher. "Red Bull ist für mich auf jeden Fall mit Max Verstappen ein Favorit. Großes Kompliment", richtet er dem Niederländer bei 'Sky' aus.

"Das Auto sieht absolut fahrbar aus, auch für Sergio Perez, der sich von Anfang an wohlfühlt. Das ist ein gutes Zeichen." Schumacher habe fast den Eindruck, dass sich in der Winterpause einiges verschoben hat. "Man hat das Gefühl, dass Max Verstappen im Mercedes von letztem Jahr sitzt. Überall, wo er einlenkt, fährt das Auto hin, ohne dass er korrigieren muss."


13:53 Uhr

Pirelli: Kein Zeitenunterschied zum Vorjahr

Beim Blick auf die vorherige Grafik kann man den Eindruck gewinnen, dass die Formel 1 generell langsamer geworden ist. So wirklich am Anschlag waren die Fahrer und Autos aber natürlich noch nicht unterwegs. Daher glaubt Reifenlieferant Pirelli, dass die Autos gleich schnell sein werden wie im Vorjahr - trotz der Regeländerungen im Bereich des Unterbodens und des Diffusors.

"Der Unterschied zum vergangenen Jahr ist sehr gering. Ich habe versucht, ein paar Rechnungen anzustellen. Wenn man bedenkt, dass die Streckenbedingungen nicht perfekt waren, plus der Verlust des Abtriebs und das Benzinlevel, dann glaube ich, dass wir keinen Unterschied zur Performance vom Vorjahr sehen werden", meint Mario Isola.