FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem hat Beleidigungen am Funk den Kampf angesagt.
Nicht nur ein größerer Strafenkatalog soll abschreckend wirken, jetzt hat er auch in Aussicht gestellt, dass der Live-Funk im Fernsehen wackeln könnte, wenn sich die Fahrer nicht benehmen würden.
"Schalten wir dann die Live-Kommunikation per Funk ab? Vielleicht. Verzögern wir es? Vielleicht." Das waren die Worte des FIA-Präsidenten auf einer Pressekonferenz in der Nähe von Madrid im Rahmen des FIA-Gipfeltreffens, bei dem auch Zukunftsthemen des Verbands besprochen wurden.
"Wir sind immer noch die Eigentümer der Meisterschaft", so bin Sulayem weiter, der mit seinem Vorstoß gegen unflätigen Sprachgebrauch nicht wirklich viele Unterstützer bei Fahrern und Fans gesammelt hat. Insbesondere Fans dürften sauer sein, wenn der Funk, der auf F1TV beispielsweise ohne Zensur und nahtlos übertragen wird, weil die Funkübertragung auch die Möglichkeit bietet, in Echtzeit Entscheidungen nachvollziehen zu können.
© Motorsport Images
