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  • 31.05.2018 · 12:39

  • von Dieter Rencken & Dominik Sharaf

Formalie: Mallya tritt als Force-India-Geschäftsführer zurück

Der Partron bleibt als Teamchef und Teilhaber an Bord: Vijay Mallya legt sein drittes Amt aus organisatorischen und gesundheitlichen Gründen nieder - Sohn übernimmt

(Motorsport-Total.com) - Force-India-Boss Vijay Mallya ist in der vergangenen Woche von seinem Posten als Geschäftsführer des Formel-1-Teams zurückgetreten. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichen Auszug aus dem britischen Handelsregister Companies House hervor. Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' bleibt der 62-jährige Multi-Millionär jedoch Teamchef und mit 42,5 Prozent an Force India beteiligt.

Vijay Mallya

Gesundheitliche Probleme, juristischer Ärger: Mallya nimmt sich zurück Zoom

Wie zu hören ist, legte Mallya den Posten aufgrund seiner juristischen Schwierigkeiten (seiner drohenden Abschiebung aus Großbritannien nach Indien) nieder, die das Team unter Umständen in rechtliche Probleme hätten bringen können Ihm blieb zuletzt nicht genügend Zeit, um sich mit den Verpflichtungen zu beschäftigen.

Seine eingeschränkte Reisefreiheit sorgte für weitere Probleme. Hinzu kam, dass sich Mallya kürzlich einer Operation an der Ohrspeicheldrüse unterziehen musste. Seine Nachfolge tritt sein Sohn Sidhartha Mallya an - es ist also davon auszugehen, dass sich auf operativer Ebene und am allgemeinen Kurs wenig ändert.

Neuerliche Verkaufsgerüchte scheinen damit im Keim erstickt, schließlich bleiben auch die übrigen Force-India-Teilhaber im Boot. Subrata Roy hält über seine Firma Sahara India Parawar weiter 42,5 Prozent, die Mol-Familie die übrigen 15 Prozent. Wichtiger dürfte in den kommenden Monaten das Thema Namensgebung werden, da Mallya darauf erpicht ist, den Bezug zu Indien in "Force India" loszuwerden.

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