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Force India: "Wir wollen weiter ans Limit gehen"

Otmar Szafnauer und Andrew Green sprechen über den neuen Force India VJM05 und über die Aussichten des Teams in der Formel 1 2012

(Motorsport-Total.com) - Mit dem VJM05 weiter nach vorne: Force India hat sich für die Formel-1-Saison vorgenommen, an die Leistung aus der vergangenen Saison anzuknüpfen. Dieses ehrgeizige Ziel soll mit dem neuen Auto gelingen, das am Freitag im britischen Silverstone vorgestellt wurde. Der VJM05 ist das Ergebnis einer intensiven Entwicklung, die 2012 in möglichst viele Formel-1-Punktefahrten münden soll.

Paul di Resta

Paul di Resta absolvierte in Silverstone die ersten Runden mit dem neuen VJM05 Zoom

Entsprungen ist der Rennwagen einem "eher traditionellen Winterprogramm", meint Force Indias Betriebsdirektor Otmar Szafnauer. "Der Winter war allerdings kürzer als sonst, denn die vergangene Saison endete ja fast im Dezember." Trotzdem habe sich das Team mächtig ins Zeug gelegt. Das Resultat dieser Bemühungen: "Das neue Auto ist klasse geworden", urteilt Szafnauer in Silverstone.

"Es kommt halt immer darauf an, wie gut man unter den neuen Regeln entwickelt und was die anderen gemacht haben. Vor dem ersten Rennen ist es schwierig, eine Einschätzung abzugeben", meint er. "Wir glauben, über den Winter einige Fortschritte gemacht zu haben. Unser Ziel ist, die Saison stark zu beginnen und mit der Entwicklung fortzufahren." Andrew Green sieht das ähnlich.

Der Technische Direktor von Force India setzt auf die Grundlagen-Arbeit der vergangen Saison. "Diese Basis wollen wir nutzen und weiter darauf aufbauen. Wir setzen nun deutlich mehr Vertrauen in die Aerodynamik, die wir nun umgesetzt haben. Das machte sich seit Barcelona 2011 bemerkbar. Wir brachten fast zu jedem Rennen einige Updates mit, sodass sich unsere Leistung verbesserte."


Fotos: Präsentation des Force India-Mercedes VJM05


"Mit unserer Strategie sind wir sehr zufrieden", erklärt Green und kündigt eine aggressive Entwicklung an: "Wir wollen weiter ans Limit gehen. Das Gelernte soll uns dabei als Grundlage dienen. Im Winter lag der Hauptfokus darauf, die Verluste durch die neuen Auspuffregeln wettzumachen. Ich würde sagen: Insgesamt sieht das Auto deutlich raffinierter aus als unsere früheren Fahrzeuge."

"Es sieht schnittiger aus", sagt Green. "Man sieht, wie das aerodynamische Konzept umgesetzt wird. Es ist ein bisschen anders als in den vergangenen Jahren und das ist gut." Offen ist nun aber noch, wie sich all dies auf der Stoppuhr niederschlägt. Green zeigt sich betont zuversichtlich: "Die Windkanal-Daten sind sehr ermutigend. Bis Melbourne wissen wir aber halt nicht, wer wo steht."

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