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Force India: Viele Informationen über Pirelli-Reifen

Paul di Resta konzentrierte sich am zweiten Testtag in Valencia auf das Sondieren der neuen Pirelli-Reifen - Viele Informationen wurden gesammelt

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Paul di Resta am Vortag in Valencia nur wenige Runden gedreht hat, um wieder in den Rhythmus zu kommen, stieg der Schotte am Dienstag voll in das Testprogramm bei Force India ein. Insgesamt 111 Runden spulte der 24-Jährige bei guten Wetterbedingungen ab. Das entsprechen 435 Kilometer, also mehr als eine Grand-Prix-Distanz.

Paul di Resta

Paul di Resta sammelte viele Daten über die neuen Pirelli-Reifen

Force India ist zum ersten Wintertest noch mit dem alten Boliden aus dem Vorjahr angereist. Der VJM04 wird erst in der kommenden Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. Hauptsächlich konzentrierte sich di Resta auf die neuen Pirelli-Reifen. Viele Daten konnten gesammelt werden und da mit dem VJM03 gefahren wurde, war das Auto eine Konstante. Die zahlreichen Kilometer helfen di Resta ebenso für die Vorbereitungen auf seine erste Saison als Stammfahrer. Bei einem neuen Fahrzeug muss die Zuverlässigkeit bekanntlich nicht gewährleistet sein.

"Das war ein sehr guter Testtag für das Team. Wir haben viele Informationen gesammelt, mit denen sich die Ingenieure auf das Debüt des neuen Autos vorbereiten können", so der amtierende DTM-Meister. "Wir verstehen nun die Performance der Pirelli-Reifen besser und auch wie sich die Mischungen voneinander unterscheiden. Speziell geht es dabei um Dauerläufe und kurze Sprints mit verschiedenen Benzinmengen."

"Wir gehen nicht auf Zeitenjagd, sondern versuchen repräsentative Daten zu gewinnen, mit denen wir arbeiten können." Trotzdem schloss di Resta den Tag als Dritter hinter Fernando Alonso (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull) ab, die jedoch schon mit ihren neuen Boliden testen. Eine halbe Sekunde betrug di Restas Rückstand.


Fotos: Testfahrten in Valencia, Mittwoch


Im zweiten Jahr bei Force India ist er im Team angekommen. "Ich fühle mich wohl und gut integriert. Es herrscht eine positive Atmosphäre, die uns für die anstehenden Aufgaben mit dem neuen Auto motivieren."

Renningenieur Dominic Harlow erklärt, warum der zweite Testtag aufschlussreicher war als der erste. "Heute hat sich das Programm auf die Leistung der verschiedenen Reifentypen im Vergleich zu gestern konzentriert. Über den Tag gesehen hatte sich die Strecke normalen Rennbedingungen angenähert, da viele Runden absolviert wurden. Es sind also interessante Daten. Außerdem haben wir an einigen Systemen gearbeitet, die für den VJM04 entwickelt wurden."

Am letzten Tag wird Adrian Sutil in Valencia seine Kreise ziehen.

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