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  • 13.05.2012 · 19:53

  • von Felix Matthey

Force India belohnt sich mit einem WM-Punkt

Nico Hülkenberg fuhr heute in Barcelona einen WM-Punkt für Force India ein - bei Teamkollege Paul di Resta lief es hingegen nicht rund, er wurde nur 14.

(Motorsport-Total.com) - Force Indias Bemühungen im heutigen Rennen zum Großen Preis von Spanien wurden belohnt. Nico Hülkenberg hatte zwar gegen Ende des Rennens mit Mark Webber hinter sich zu kämpfen, kam aber letztendlich auf Position zehn ins Ziel und holte damit einen WM-Zähler. Nicht so gut lief es für Teamkollege Paul di Resta. Er musste es gleich mit beiden Toro Rossos aufnehmen und wurde am Ende außerhalb der Punkteränge 14.

Nico Hülkenberg, Mark Webber

Nico Hülkenberg musste sich heute lange Zeit Angriffen von Mark Webber erwehren

"Das heutige Rennen war harte Arbeit, weshalb ein Punkt eine gute Belohnung ist", so ein zufriedener Nico Hülkenberg. "Körperlich war das Rennen sehr anstrengend und es gab nie einen Moment zum Verschnaufen, weil Mark Webber die gesamte zweite Rennhälfte in meinem Rückspiegel zu sehen war. Es war ein toller Kampf, er hat mich richtig unter Druck gesetzt. Glücklicherweise konnte ich ihn hinter mir halten, was aufgrund der DRS-Zone auf der Zielgeraden nicht einfach war. Angesichts meiner Startposition ist der eine Punkt eine gute Bilanz und ich denke, dass wir im Rennen nicht mehr hätten erreichen können. Das Team hat bei den Boxenstopps und bei der Strategie einen exzellenten Job gemacht und ich bin zufrieden mit dem, was wir heute erreicht haben."

Paul di Resta sagt anschließend: "Ich bin enttäuscht, nicht in den Kampf um die Punkteränge involviert gewesen zu sein, da es im Rennen für mich anfangs viel versprechend lief. Doch letztendlich verlor ich an Boden und denke, dass wir noch analysieren müssen, warum unsere Leistung auf den harten Reifen nicht unseren Erwartungen entsprach und warum wir genau Zeit verloren. In der zweiten Rennhälfte kämpfte ich vor allem mit den Toro Rossos. Sie fuhren auf den weichen Reifen als ich auf den harten fuhr, weshalb es unmöglich war, sie hinter mir zu halten. Ich denke, es war einfach eines dieser Rennen, bei denen es aus irgendeinem Grund nicht läuft. Wir werden es mit Fassung tragen und zusehen, dass wir in Monaco stärker sind."


Fotos: Force India, Großer Preis von Spanien


Teamchef Robert Fernley erklärt: "Ein weiterer harter und umkämpfter Grand Prix. Wir sind deshalb glücklich, mit Nico in die Punkte gefahren zu sein. Es war ein hart erkämpfter Punkt. Die Strategie war optimal und Nicos Fahrt war brillant, da er vor allem gegen Ende des Rennens Mark Webber hinter sich halten konnte. Paul lag nicht weit hinter ihm, doch es war schwierig für ihn, die Toro Rossos hinter sich zu halten, da sie ähnlich schnell waren. Deshalb mussten wir uns mit Platz 14 begnügen. Rückblickend aufs Wochenende als Ganzes müssen wir sagen, dass das Feld erneut unglaublich eng beisammen lag. Wir müssen weiter hart arbeiten um die Entwicklungen weiter voranzutreiben. Wir wissen, dass wir noch schneller werden können und hoffen, dass bei den nächsten paar Rennen zeigen zu können."

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