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Ferrari in Silverstone: Am Freitag in Lauerstellung

Die Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen spulten in den ersten beiden Freien Trainings in Silverstone konstant ihr Programm ab

(Motorsport-Total.com) - Das Ferrari-Team feierte am Freitag in Silverstone nicht nur den 28. Geburtstag von Sebastian Vettel, sondern durfte sich auch über konstante Leistungen in den beiden Freien Trainings zum Grand Prix von Großbritannien freuen. Waren es im ersten Freien Training noch die vierte (Räikkönen; 1:35.588 Minuten) und sechste Position (Vettel; 1:35.739 Minuten), lauerten der Finne und der Deutsche am Nachmittag nur knapp 0,3 Sekunden hinter dem Silberpfeil von Nico Rosberg, der beide Tagesbestzeiten für sich verbuchen konnte. (Ergebnis ansehen!)

Kimi Räikkönen

Der "Iceman" zeigt auf: Platz 4 und Platz 2 für den Finnen am Freitag in Silverstone Zoom

Trotz der relativ kleinen Abstände - Räikkönen (Zweiter mit 1:34.502 Minuten) und Vettel (Dritter mit 1:34.522 Minuten) lagen im zweiten Training nur 0,02 Sekunden auseinander - geben sich die Ferrari-Piloten gegenüber der Presse zurückhaltend. Räikkönen, dessen Cockpit bei der Scuderia wackelt, meint kurz angebunden: "Das ist nur das Training. Sieht gut aus, aber wer weiß, was noch alles am Wochenende passiert. Die Richtung ist gut. Aber es ist eben erst Freitag."

Vor allem die harte Reifenmischung machte dem Finnen am Freitag das Leben schwer: "Es war kein einfacher Tag, aber wir haben etwas gelernt. Die Medium-Mischung scheint okay zu sein, während der harte Reifen schwieriger zu fahren ist. Aus irgendeinem Grund hatte ich Probleme damit, aber ich weiß nicht, ob es an dem Reifensatz lag oder ob diese Mischung hier grundsätzlich kniffliger ist."

Der "Iceman" bekam zuletzt Rückendeckung von seinem Kumpel Sebastian Vettel, der zur Personalie Räikkönen gefragt wurde und betont hatte, dass er gerne weiter mit dem Finnen arbeiten würde. "Ich denke, wir arbeiten sehr gut zusammen. Wir haben sehr ähnliche Vorstellungen von gewissen Dingen und davon, was wir wollen. Also hilft das dem Team", so Räikkönen selbst.


Großer Preis von Großbritannien

Vettel lässt sich nach dem Trainingsende nicht in seine Karten blicken. Der Deutsche ist zwar froh, dass es keine Probleme mit seinem Ferrari SF15-T gab, trotzdem ist er noch nicht ganz glücklich: "Wir konnten all das machen, was wir wollten. Aber ich bin noch nicht ganz zufrieden damit, wie sich das Auto anfühlt. Ich denke, dass wir morgen einen Schritt nach vorne machen können."

Obwohl beide Ferraris im zweiten Freien Training schneller waren als Mercedes-Pilot Lewis Hamilton, hat der viermalige Weltmeister auch den Briten weiterhin auf der Rechnung: "Ich weiß nicht, was bei ihnen los war. Aber man muss sich nur die Longruns ansehen, sie werden sehr schnell sein, egal was passiert. Alles andere wäre eine Überraschung. Wenn wir das morgen wiederholen könnten, dann sind wir zufrieden." Und er fügt hinzu: "Das beste Geschenk wäre, am Sonntag zu gewinnen."

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