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Fernando Alonso vor erstem Rennen mit 40 Jahren: "Ich fühle mich wie 25!"

Seinem 40. Geburtstag sieht Alpine-Pilot Fernando Alonso gelassen entgegen - "Ich fühle mich wie 25", sagt er und schätzt seine eigene Fitness besser denn je ein

(Motorsport-Total.com) - Dass Fernando Alonso am kommenden Donnerstag 40 Jahre alt wird und damit neben Kimi Räikkönen (41) der einzige aktive Formel-1-Fahrer in seinen Vierzigern ist, kümmert den Spanier herzlich wenig. Er scherzt: "Ich werde ins Solarium gehen und braun werden, ich werde mich rasieren und sehr jung aussehen!"

Fernando Alonso

Fernando Alonso ist so alt, wie er sich fühlt - und das entspricht nicht 40 Jahren Zoom

Der 39-Jährige lebt nach dem Motto: Das Alter ist nur eine Zahl. "Ich fühle mich wie 25!", sagt Alonso. "Egal, welche Zahl im Pass steht, sie entspricht nicht meinen Gefühlen."

Sein erstes Rennen mit 40 Jahren - beim Grand Prix von Ungarn an diesem Wochenende - geht er deshalb an wie jedes andere auch: "Es wird ein ganz normales Rennen sein, das macht für mich keinen Unterschied. Ich fühle mich gut."

Alonso über seine Fitness: "Bin bei 200 Prozent"

"Ehrlich gesagt, nach dem Unfall zu Beginn des Jahres, war ich in den ersten paar Rennen noch ein wenig gestresst, wieder in den Sport zurückzukommen", gibt der Alpine-Pilot zu. Er hatte sich bei einem Fahrradunfall vor der Saison einen Oberkieferbruch zugezogen - ein Rückschlag für seine Vorbereitungen auf das Formel-1-Comeback.

"Ich war besorgt wegen des Kiefers, auch wegen der Schulter, dass ich diese kleine Verletzung hatte. Aber jetzt bin ich super, super fit. Ich bin bei 200 Prozent." Das spiegelte sich zuletzt auch in den Ergebnissen wider: Alonso fuhr fünfmal infolge in die Punkte. In Baku gelang ihm als Sechster seine beste Saisonplatzierung.


Fotostrecke: 20 Jahre: Was sich seit Alonsos Renault-Debüt verändert hat

Der zweifache Weltmeister erklärt: "Ich fühle jetzt mehr Vertrauen in das Auto. Ich glaube, zu Beginn des Jahres brauchte ich ein paar Rennen, um mich an alles im Auto zu gewöhnen, nicht nur an die Formel 1 selbst, sondern auch an den Renault."

Selbstvertrauen im Alpine musste erst wachsen

"Außerdem war ich in den ersten Rennen sehr vorsichtig. Ich wollte keinen großen Fehler machen, denn alle sagten, wir sollten abwarten, wie sich Fernando nach den verschiedenen Kategorien schlägt und wie er in die Formel 1 zurückkommt, ob es einfach ist oder nicht. All diese Dinge", spricht der Spanier über die Erwartungen.

"Ich wollte einfach nur die Rennen ohne Fehler fahren und langsam Vertrauen aufbauen. Und jetzt, wo ich mehr Selbstvertrauen und mehr Wissen über das Auto, das Team und die Reifen habe, kann ich ohne viel nachzudenken fahren. Ich kann einfach meinen Instinkt nutzen, weil alles automatisch kommt. Darüber bin ich sehr froh."

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