Fernando Alonso: "19 Fahrer glauben jetzt, sie werden 2024 nicht Weltmeister"

Ex-Champion Fernando Alonso erklärt, warum die Formel 1 ein "brutaler Sport" ist und weshalb er einen klaren Favoriten für die Rennsaison 2024 hat

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso beschreibt die Formel 1 als einen "brutalen Sport" und sagt schon vor dem Ende der Formel-1-Wintertests 2024: "Ich schätze, 19 Fahrer denken jetzt, dass sie nicht Weltmeister werden."

Titel-Bild zur News: Fernando Alonso

Fernando Alonso im Aston Martin AMR24: 2024 kein Kandidat auf Rennsiege? Zoom

Diese Aussage lässt unterschiedliche Schlüsse zu: Einerseits könnte Alonso selbst die eine Ausnahme sein und glauben, er holt in diesem Jahr den WM-Titel. Andererseits könnte Alonso aber auch einen klaren Favoriten haben, den er am Saisonende 2024 ganz vorne sieht.

Letzteres ist offenbar der Fall, wenn man Alonsos weitere Ausführungen hört. Denn er sagt: "Wenn man Max [Verstappen] und den Red Bull in Aktion gesehen hat, scheint es für alle anderen geringere Chancen zu geben, in diesem Jahr ein Rennen zu gewinnen. Aber es ist, wie es ist. Und ich habe ja auch keine Kristallkugel, in der ich sehen könnte, was die anderen machen."

Doch die Ausgangslage spreche für sich: "Max ist der Weltmeister und Red Bull dominiert die Formel 1", meint Alonso. "Hinzu kommt das diesjährige Konzept [von Red Bull], und das ist eine Überraschung. Jetzt müssen wir einfach mal schauen, wie sie sich [damit] schlagen." (Es werden bereits Wetten auf Verstappen abgeschlossen!)

Und alle anderen Formel-1-Fahrer müssten sich im Zweifel damit abfinden, in diesem Jahr keine große Titelchance zu haben. Alonso spricht aus Erfahrung, wenn er sagt: "So ist das in 99 Prozent deiner Karriere."

Was Alonso über seine eigenen Chancen sagt

Lässt das also den Rückschluss zu, Alonso hat 2024 mit dem Aston Martin AMR24 kein potenzielles Siegerauto? Zu seinen eigenen Aussichten hält sich der zweimalige Weltmeister bedeckt: "Aktuell ist das noch schwer zu sagen."

Außerdem hänge der Erfolg in der Formel 1 nicht immer nur von einem Faktor ab: "[2015 bei McLaren] war ich super-fit, glücklich und motiviert, aber ich habe am Ende nur elf Punkte geholt. Das bedeutet: Dieser Sport ist nicht immer so, wie es deine Gefühle oder dein Handeln erscheinen lassen."

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