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Fahrergewerkschaft GPDA: Sicherheit weiterhin im Blick

Nach dem Tod von Jules Bianchi meldet sich die Formel-1-Fahrergewerkschaft zu Wort: "Dürfen in unseren Bemühungen um verbesserte Sicherheit nicht nachlassen"

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 hat nach über 20 Jahren - seit dem Tod von Ayrton Senna und Roland Ratzenberger 1994 - erstmals wieder einen prominenten Piloten aufgrund eines Unfalls in einem Grand Prix verloren. Jules Bianchi erlag am Freitagabend den schweren Kopfverletzungen, die er sich im Grand Prix von Japan 2014 in Suzuka zugezogen hatte. Die Motorsportwelt trauert um den 25-jährigen Franzosen. "Es war eine so traurige Nachricht", sagt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Max Chilton, Jules Bianchi

Die Formel-1-Szene wird den talentierten Jules Bianchi nie vergessen Zoom

"Wir werden einen sehr talentierten Fahrer und sehr netten Menschen vermissen. So etwas darf nie wieder passieren", sagt der Brite. "Es ist tragisch, es ist schlimm", stimmt Force-India-Pilot Nico Hülkenberg im 'ZDF Sportstudio' zu. "Der Aufprall, den er hatte, war so gigantisch - dafür ist der menschliche Körper einfach nicht ausgelegt. Die Verletzungen waren so groß, dass er es leider nicht geschafft hat", so der Emmericher. "Es schmerzt", erklärt Ex-Formel-1-Weltmeister Alain Prost.

"Es ist leider keine große Überraschung nach den schlimmen Verletzungen, die er sich in Japan zugezogen hatte. Es schmerzt dennoch sehr stark. Er war erst 25. Ich selbst habe einen Sohn, der 25 Jahre alt ist. Ich kann mir vorstellen, wie es sich für die Familie anfühlen muss", sagt der Franzose. "Er war ein Kämpfer. Zwei Wochen vor seinem Unfall waren Jules, Jean-Eric Vergne und ich gemeinsam auf dem Rennrad unterwegs. Da wurde klar, was für ein Kämpferherz er hatte."

"Im Rennsport fährt immer ein gewisses Risiko mit. Das ist jedem klar. Es muss einem bewusst sein, aber wenn man im Auto sitzt, muss man gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahren", beschreibt Nico Hülkenberg seine Gedanken beim Einsteigen in sein Rennfahrzeug. Respekt müsse man haben, Angst dürfe aber keine Rolle spielen. "In solchen Momenten werden wir auf brutale Weise daran erinnert, dass Rennsport immer noch gefährlich ist", heißt es in einem Statement der Fahrergewerkschaft GPDA.

Der tragische Unfall von Jules Bianchi in Suzuka war in den Wochen nach dem Rennen von der FIA intensiv analysiert worden, um eine Wiederholung eines solchen Zwischenfalls in Zukunft ausschließen zu können. Die Formel-1-Pilotenvereinigung will weitere Lehren aus dem Unfall ziehen. "Wir Grand-Prix-Fahrer schulden es der Rennsportszene, den Verunfallten, Jules, seiner Familie und Freunden, dass wir in unserem Bemühen um verbesserte Sicherheit nie nachlassen werden."

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