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  • 05.06.2019 12:02

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F1-GP von Frankreich: Auf einer der schnellsten Formel-1-Strecken Europas

Drei lange Geraden und die schnellste Kurve des Formel-1-Kalenders: Beim Frankreich-Grand-Prix geht es rasant zu

(Motorsport-Total.com) - Als der Frankreich-Grand-Prix im vergangenen Jahr in den Kalender der Formel 1 zurückkehrte, mussten die Teams und Fahrer eine völlig neue Rennstrecke kennenlernen. Nach dem ersten Grand Prix der modernen Ära schaut sich Motorsport Live an, wie schnell der Circuit Paul Ricard im Vergleich zu den anderen Strecken im Formel-1-Kalender ist.

Frankreich-GP

Motorsport Live verrät: Der Frankreich-GP ist die viertschnellste Strecke im Kalender Zoom

In der von der Formel 1 gefahrenen Konfiguration ist der Circuit Paul Ricard 5,842 Kilometer lang. Damit ist er nach Spa, Baku, Silverstone und Sotschi die fünftlängste Strecke im Kalender. Einmalig sind aber die drei langen Geraden, auf denen die Fahrer bis an den Drehzahl-Begrenzer beschleunigen und atemberaubende Geschwindigkeiten erreichen.

Bei Motorsport Live finden Sie sämtliche Ticket-Optionen für den Frankreich-Grand-Prix.

Auf der Start- und Zielgeraden erreichen die Fahrer bis zu 335 km/h, ehe sie die erste Links-Rechts-Kombination namens "S de la Verrerie" anbremsen, wo sie ihrer Geschwindigkeit halbieren. Dann geht es weiter in den nächsten Abschnitt.

Romain Grosjean

Die legendäre Mistral-Gerade des Circuit Paul Ricard Zoom

Es folgen einige langsame Kurven. In Kurve 3 fahren die Autos mit 85 km/h fast schon "Schrittgeschwindigkeit". Dann geht es auf die Mistral-Gerade und die Fahrer können das Gaspedal wieder durchdrücken. Mit geöffnetem DRS können dort theoretisch 340 km/h erreicht werden.

Die folgende Schikane bietet dann auf der Innenseite die beste Überholmöglichkeit der Strecke. Dort erreichte Valtteri Bottas im vergangenen Jahr eine Höchstgeschwindigkeit von 343 km/h. Schneller fährt man bei den Rennen in Europa nur in Monza, Hockenheim und Silverstone.

Kimi Räikkönen

Le Beausset ist eine der schnellsten Kurven der Formel 1 Zoom

Dann kommen im Schlussteil der Runde zwei flüssige Rechtskurven: Signes und Le Beausset. Signes wird mit 340 km/h voll gefahren, ehe es in die etwas langsamere, aber immer noch schnelle La Beausset geht. Dort darf die Aerodynamik nicht gestört werden. Hat man auch nur ein bisschen Untersteuern, passt die Linie für die folgende enge Kurve 9 nicht mehr und man verliert mehr Zeit, als man im Rest der Runde aufholen kann.

Die letzte Kurve ist mit 80 km/h die langsamste der Strecke, ehe es über die Start- und Ziellinie geht und alles von vorne anfängt.

Im Qualifying zum Rennen des vergangenen Jahres kratzte Polesetter Lewis Hamilton mit einer Zeit von 1:30.092 Minuten knapp an der Marke von 90 Sekunden. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 233,604 km/h. Vergleicht man das mit den Geschwindigkeiten aus den anderen Qualifyings der vergangenen Saison, ist es der sechsthöchste Wert. Beim Set-up Wert auf eine gute Höchstgeschwindigkeit zu legen, kann sich im Rennen auszahlen.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton fuhr beim Comeback des Circuit Paul Ricard auf die Pole Zoom

In diesem Jahr sollte es noch schneller werden. Die Autos des Jahrgangs 2019 sind im Qualifying im Durchschnitt 0,4 Sekunden schneller als ihre Vorgänger. In Anbetracht der langen Geraden und des größeren DRS, könnten die Rundenzeiten auf dem Circuit Paul Ricard sogar noch deutlicher sinken.

Lässt man die Runden hinter dem Safety-Car außen vor, fuhr Rennsieger Hamilton im vergangenen Jahr eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:36.6 Minuten. Das war gut zwei Sekunden langsamer als seine schnellste Runde von 1:34.509 Minuten. Wenn man Faktoren wie den Reifenverschleiß und das Gewicht des Benzins in Betracht zieht, ist das keine große Abweichung.

Carlos Sainz

Die Boxenstopps von Renault waren schnell, aber Williams war schneller Zoom

Wenn die Zeit für einen Boxenstopp kommt, benötigen die Fahrer rund 20 Sekunden zusätzlich - plus die Zeit zum Wechseln der Räder. Für 2019 wurde die Boxeneinfahrt in die vorletzte Kurve verlegt. Die Zeit dürften aber ähnlich sein und dem Durchschnitt der meisten Strecken im Kalender entsprechen. Österreich ist mit 19 Sekunden die kürzeste Strecke, in Sotschi und Singapur fährt man gut 30 Sekunden lang durch die Box.

Der Frankreich-Grand-Prix wird in diesem Jahr mit Sicherheit rasant, wild, und sofern die Bedingungen passen noch schneller als im vergangenen Jahr sein. Alle Ticket-Optionen, inklusive der exklusiven St. Tropez-Tribüne, finden Sie bei Motorsport Live.

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