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Der Kreis schließt sich: Beide Lotus in Q1 draußen

Bei Lotus fühlen sich einige Personen an den Saisonstart in Melbourne erinnert - Romain Grosjean und Pastor Maldonado haben im Rennen eine Menge Arbeit vor sich

(Motorsport-Total.com) - Bei Lotus werden sich am Sonntagabend alle Beteiligten freuen, endlich einen Strich unter die verkorkste Saison 2014 machen zu können. In Abu Dhabi erlebte das Team aus Enstone im Qualifying wieder einmal einen Rückschlag. Pastor Maldonado landete nur auf Rang 18 und konnte lediglich die beiden Caterhams hinter sich lassen. Romain Grosjean schaffte es zwar auf Rang 16, wird allerdings am Sonntag aufgrund einer Strafe trotzdem von ganz hinten starten müssen.

Romain Grosjean

Romain Grosjean wird am Sonntag mit einem gewaltigen Handicap starten Zoom

"Es wird kein einfaches Rennen werden. Ich starte von hinten und habe auch noch eine Durchfahrtsstrafe. Aber so haben wir auch zu Beginn des Jahres in Melbourne angefangen, also ist es eine gewisse grausame Parallele", erklärt Grosjean und ergänzt: "Wir werden im Rennen unser Bestes geben. Man kann nie wissen, was passieren wird. Es ist ein langes Rennen und man weiß nie, wie sich das Saisonfinale entwickelt. Hoffen wir einfach, dass wir das bestmögliche Ergebnis erreichen."

"Romain hat zusätzlich die Herausforderung, von ganz hinten starten zu müssen und auch noch eine Durchfahrtsstrafe zu haben. Es würde also keinen Sinn ergeben, bei seiner Strategie konservativ zu sein", weiß auch Chefingenieur Alan Permane und erklärt: "Das Qualifying war ziemlich repräsentativ für unsere gesamte Saison. Wir haben im Rennen morgen eine Menge Arbeit vor uns."


Fotos: Lotus, Großer Preis von Abu Dhabi


"In Sachen Rundenzeiten sind wir natürlich näher an der Spitze dran als zu Beginn der Saison. Trotzdem haben beide Piloten in der Startaufstellung eine Menge Autos vor sich. Also werden wir hart an unserer Strategie arbeiten, die es uns erlauben sollte, das Beste aus dem Rennen herauszuholen", sagt Permane, der seine Hoffnungen, angesichts der schwierigen Situation um Grosjean, wohl vor allem in Maldonado setzen dürfte.

"Es war schwierig, Temperatur in die Vorderreifen zu bekommen. Das bedeutet, dass sie beim Bremsen schnell blockierten, was du natürlich mit Rundenzeit bezahlst", berichtet der Venezolaner von seinem Qualifying und ergänzt: "Wir hatten nicht erwartet, dass wir an diesem Wochenende besonders konkurrenzfähig sein würden, denn Yas Marina ist eine ganz besondere Strecke mit langsamen Kurven und langen Geraden."

"Beides kommt unserem Auto nicht entgegen. Wir haben unser Bestes gegeben, aber letztendlich war es nicht genug. Trotzdem hoffen wir, dass wir morgen konkurrenzfähiger sein werden, denn in Sachen Reifenverschleiß sollten wir besser sein als unsere Rivalen. Eine gute Strategie wird der Schlüssel sein, denn es ist ein langes Rennen und wir sollten einige Plätze gutmachen können", gibt sich Maldonado optimistisch.

Und auch Permane weiß: "Wir haben eine ziemlich gute Geschichte in Abu Dhabi und der E22 macht bei den Longruns einen ziemlich ordentlichen Eindruck. Wir haben also definitiv das Potenzial, während der 55 Runden nach vorne zu kommen. Beide Piloten fahren gut und zuletzt hatten wir eine gute Zuverlässigkeit. Wir werden alles geben."

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