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  • 13.03.2006 · 08:40

  • von Fabian Hust

David Coulthard hadert mit der Strafversetzung

Schon jetzt weiß David Coulthard, dass er beim kommenden Rennen in Malaysia geringere Chancen haben wird, in die Punkte zu fahren

(Motorsport-Total.com) - Red Bull Racing-Pilot David Coulthard haderte nach dem ersten Rennen der Formel-1-Saison 2006 mit dem Reglement, das ihn beim kommenden zweiten WM-Lauf in Malaysia zehn Startplätze kosten wird. Der Schotte war beim Saisonauftakt in Bahrain auf dem besten Weg, in die Punkte zu fahren, als wegen eines Reifenproblems Vibrationen auftraten, die ihn dazu zwangen, langsamer zu fahren.

David Coulthard

Coulthard musste sein Auto nach der Zielflagge mit Motorproblemen abstellen

Die Probleme warfen ihn auf den zehnten Platz zurück, noch ärgerlicher war jedoch die Tatsache, dass der Ferrari-Motor kurz nach Überfahren der Zielflagge seinen Dienst verweigerte. Coulthards Pech: Wäre der Motor während des Rennens kaputt gegangen, hätte der Schotte in Malaysia ohne Bestrafung einen neuen Motor einsetzen können, nun wird er laut Reglement jedoch um zehn Startplätze nach hinten versetzt werden.#w1#

"Für die kleinen Teams ist das hart", beklagte sich der 34-Jährige gegenüber 'Sporting Life'. "Die Strafe ist nicht für alle die gleiche. Das ist so, wie wenn Chelsea einen Mann verliert - nur noch mit zehn Spielern spielen zu müssen, ist für sie nicht so hart, als es für ein kleineres Team wäre. Aber man kann nichts dagegen tun. Im zweiten Rennen, wäre ich selbst dann in der Startaufstellung Elfter, wenn ich mir die Pole Position holen würde."

David Coulthard verriet nach dem Rennen ferner, dass er sich nicht wohl gefühlt hat, das ganze Wochenende über das Gefühl hatte, in keinen Rhythmus gekommen zu sein: "Um ehrlich zu sein, fühlte ich mich das ganze Wochenende über nicht wohl. In Bezug auf die gefahrenen Runden fühlte ich mich wegen der Restriktionen der Motorlaufleistung sehr limitiert. Nach Runde 20 war es wirklich eine Reise ins Unbekannte."

Für das Red Bull Racing-Team wird es nicht einfach werden, sich im kommenden Rennen zu steigern. Der Ausfall - auch wenn es per Definition keiner war, da Coulthard erst nach dem Überqueren der Ziellinie Probleme bekam - kam keinesfalls überraschend. Das Team hatte es während den Wintertestfahrten nicht geschafft, eine Renndistanz abzuspulen.

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