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Daniil Kwjat: Weiteres Jahr bei Toro Rosso möglich

Red Bull macht Daniil Kwjat Mut - Weil die Plätze im Topteam aber für die kommende Saison schon fix sind, ist ein Comeback 2018 nicht möglich

(Motorsport-Total.com) - Mit dem dunkelsten Kapitel seiner Karriere geht Daniil Kwjat mittlerweile humorvoll um. Und dass sich der 23-Jährige bei seinem Heim-Rennen im vergangenen Jahr selbst ins Aus katapultiert hat, scheint in der Red-Bull-Familie auch längst vergeben und vergessen. Jetzt bietet man ihm sogar eine weitere Zukunft bei den Bullen an.

Titel-Bild zur News: Daniil Kwjat, Helmut Marko

Daniil Kwjat genießt wieder Anerkennung bei Red Bull Zoom

Red-Bull-Berater Helmut Marko sagt gegenüber der russischen Nachrichtenagentur 'TASS', es "spräche nichts dagegen", Kwjat auch für die kommende Saison bei Toro Rosso zu verpflichten. Auch eine Rückkehr zum Topteam schließt er nicht aus. Dort säßen Max Verstappen und Daniel Ricciardo jedoch zunächst fest im Sattel.

"Kwjat stand im vergangenen Jahr unter Druck und ich denke, der Wechsel war die richtige Entscheidung", so Marko, "Denn er hat sich wieder fangen können, Selbstbewusstsein getankt und macht sich nun wieder sehr gut bei Toro Rosso."

Dass Toro Rosso nicht mehr einen Nachwuchsfahrer nach dem anderen bringt, sondern Fahrer auch längerfristig bindet, zeigt auch der Werdegang von Kwjats Teamkollegen Carlos Sainz. Der Spanier steht seit 2015 unter Vertrag und harrt dort auf bessere Optionen aus. Kwjat fing schon 2014 im vermeintlichen Ausbilderteam an.

Das neue Helmdesign für den Russland-Grand-Prix an diesem Wochenende erzählt seine Geschichte. Der Torpedo ist eine Anspielung auf sein Scharmützel mit Sebastian Vettel. Mit dem war er 2016 schon in China aneinander geraten, wo er für Red Bull noch Platz drei rausholte. In Sotschi war das Maß dann voll, als er dem Ferrari-Fahrer am Start gleich zweimal drauffuhr. Mitten in der Saison wurde er zu Toro Rosso versetzt und musste Verstappens Erfolgsgeschichte mit ansehen.

Dass man ihm nun wieder den Bauch pinselt und Hoffnung auf vollständige Rehabilitierung macht, ist allerdings mit Vorsicht zu genießt. Marko wäre schlecht beraten, sich ausgerechnet gegenüber der russischen Staats-Nachrichtenagentur negativ über den Lokalmatador in Sotschi zu äußern.

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