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Charles Leclerc über WM-Duell: Hamilton "mehr auf der sauberen Seite"

Charles Leclerc findet, dass Lewis Hamilton ein sehr fairer Zweikampfgegner ist, während er Max Verstappen "mehr auf der aggressiven Seite" sieht

(Motorsport-Total.com) - Das elektrisierende und spannungsgeladene WM-Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton regt Millionen von Formel-1-Fans auf der ganzen Welt zu Diskussionen an. Wer ist der "good Guy", wer der "bad Boy"? An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Charles Leclerc (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes) im Rad-an-Rad-Kampf beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone 2021

Charles Leclerc hält Lewis Hamilton für einen sehr fairen Zweikampfgegner Zoom

Charles Leclerc scheint dazu eine Meinung zu haben, die er auch zumindest ansatzweise vertritt: "Ich denke, Max ist ein bisschen mehr auf der aggressiven Seite", deutet der Ferrari-Fahrer an, "und Lewis ist ein bisschen mehr auf der sauberen Seite. Aber mit beiden macht es Spaß zu fighten."

Kein Schwarz-Weiß-Urteil also von Leclerc, der Verstappen aus gemeinsamen Go-Kart-Zeiten schon viel länger als Gegner kennt als Hamilton. Und man muss auch wissen, um seine Aussagen richtig einzuordnen, dass Leclerc und Verstappen bereits vor ihrem legendären Scharmützel in Österreich 2019 öfter mal aneinandergeraten sind. Sogar als kleine Kart-Kids.

Leclerc sagt: "Lewis ist immer sehr, sehr clever, wie er sein Auto positioniert, um dir das Leben schwer zu machen. Und es gelingt ihm meistens, seinen Gegner auf saubere Art und Weise zu überholen."

"Max ist da ein bisschen aggressiver. Aber ich fahre gegen beide gern. Irgendwie sogar ganz besonders gegen Max, weil das immer wirklich am Limit ist", so der 23-Jährige.


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Sollte es im WM-Duell zwischen Verstappen und Hamilton noch einmal krachen, würde Leclerc das "nicht überraschen. Die kämpfen um die WM - genauso, wie wir um unsere Positionen kämpfen und dabei auch nicht nachgeben, wenn es zum Beispiel gegen einen McLaren geht."

"Bei denen da vorn geht's halt um mehr als bei uns. Daher würde mich das nicht überraschen."