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Caterham: Kobayashi hat gute Erinnerungen an Kanada

Während Kamui Kobayashi gute Erinnerungen an die Strecke in Montreal hat, geht sein Caterham-Teamkollege Marcus Ericsson dort zum ersten Mail an den Start

(Motorsport-Total.com) - Unter normalen Umständen hätte sich Caterham in Monaco über den elften Platz von Rookie Marcus Ericsson wohl gefreut. Dummerweise fuhr Jules Bianchi auf Rang neun und sammelte so für Marussia, den größten Konkurrenten in der Weltmeisterschaft, zwei wertvolle Zähler, während Caterham leer ausging. Das Team um Kamui Kobayashi weiß, dass es jetzt ganz schwer werden wird, den letzten Platz in der WM wieder loszuwerden.

Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi fuhr in Kanada 2011 und 2012 jeweils in die Punkteränge Zoom

"Ich war in der vergangenen Woche in der Fabrik, um mich auch Kanada vorzubereiten", berichtet Kobayashi und ergänzt: "Auch wenn Monaco für mich nicht wie geplant endete, arbeiten alle noch härter als je zuvor. Solche verrückten Rennen wie in der vergangenen Woche gibt es nicht so oft, aber wenn sie dann kommen, müssen wir bereits sein."

"Ich hatte ein paar gute Ergebnisse in Kanada 2011 und 2012 und es wäre natürlich toll, wenn ich das dieses Jahr wieder schaffen würde." Damals fuhr der Japaner für Sauber in Montreal jeweils in die Punkte. Ganz anders geht es Teamkollege Ericsson. Der Rookie ist noch nie in Kanada gefahren und wird sich erst einmal an die für ihn neue Strecke gewöhnen müssen.

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson fuhr in Monaco nur ganz knapp an den Punkterängen vorbei Zoom

"Es wird mein erstes Rennen in Kanada sein. Nach all dem, was ich über Montreal und die Strecke gehört habe, kann ich es gar nicht abwarten, endlich loszulegen", freut sich der Schwede, der seinen elften Platz in Monaco gar nicht so negativ sieht. Er erklärt: "Das könnte später in der Saison wirklich wichtig sein."

"So ein Finish, in einem Rennen, in dem nicht viele Fahrer die Zielflagge sehen, ist Teil meiner Entwicklung als Formel-1-Fahrer. Ich bin mir sicher, dass mir diese Erfahrung in Kanada und für den Rest der Saison hilfreich sein wird." Um Erfahrung geht es auch für Caterham-Testfahrer Alexander Rossi. Der US-Amerikaner soll am Freitag zum Einsatz kommen.

"Im ersten Freien Training in Montreal werde ich erstmals im 2014er Formel-1-Auto fahren", erklärt Rossi und fügt hinzu: "Nachdem ich im Simulator viele Runden im CT05 absolviert habe, bin ich bereits ziemlich damit vertraut, wie es im Cockpit sein wird. Es ist natürlich nicht dasselbe als wäre man auf der Strecke, aber ich habe durch verschiedene Trainings und Testtage bereits einige Formel-1-Kilometer gesammelt."

"Ich hatte ein paar gute Ergebnisse in Kanada 2011 und 2012 und es wäre natürlich toll, wenn ich das dieses Jahr wieder schaffen würde." Kamui Kobayashi

Unter anderem kam er bereits im vergangenen Jahr in Kanada zum Einsatz und ist damit also zumindest mit der Strecke bereits vertraut. Cedrik Staudohar von Motorenpartner Renault ist sich derweil sicher: "Die Ile de Notre Dame ist eine der größten Herausforderungen für die neuen Antriebe in diesem Jahr."

Er erklärt: "Der Verbrennungsmotor wird wegen des harten Bremsens in den Schikanen und der Beschleunigung auf den langen Geraden ziemlich gefordert werden. Gleiches gilt für die MGU-K, die in den engen Kurven unter Druck stehen wird, da die Fahrer in wenigen Zehntelsekunden stark abbremsen müssen."

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