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  • 01.07.2014 · 15:45

  • von Timo Pape

Caterham in Silverstone - Gelegenheit, Ehre und Heißhunger

Robin Frijns darf beim Freien Training in Silverstone ran - Die beiden Stammpiloten freuen sich auf einen tollen Kurs beim 50-jährigen Jubiläum

(Motorsport-Total.com) - Caterham will nach einigen enttäuschenden Grands Prix wieder zu Hauptkonkurrent Marussia aufschließen. Als Bühne dafür soll das anstehende Rennwochenende in Silverstone dienen - eine Art zweites Heimspiel des malaysischen Teams, das auf britischem Boden stationiert ist. Am Freitag wird darüber hinaus Testfahrer Robin Frijns zum Einsatz kommen, der es kaum erwarten kann.

Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi verspürt großen Hunger, in Silverstone wieder anzugreifen Zoom

"Ich freue mich sehr, zum ersten Mal seit Bahrain wieder ins 2014er-Auto einsteigen zu dürfen", verrät der Niederländer: "Und darauf, dem Team weiterzuhelfen und zu sehen, wie sich das Auto seit Anfang April verändert hat. Vor ein paar Wochen saß ich zwar noch im 2010er-Auto beim City-Racing-Event im russischen Kazan, aber die echte Arbeit steht am Freitagmorgen an, da zählt es."

Für Marcus Ericsson markiert das Rennen am Sonntag eine Premiere: "Es wird mein erster britischer Grand Prix als Formel-1-Fahrer, und das auf einem der besten Kurse der Saison - Silverstone. Ich habe mitbekommen, dass man dort den 50. Geburtstag des Rennens feiert, das ist schon sehr geschichtsträchtig. Es ist eine große Ehre für mich, beim Jubiläum fahren zu können, und ich bin sicher, es wird für alle ein ganz spezielles Wochenende."

"Die relative Performance zu unseren größten Mitbewerbern hat sich ein gutes Stück verbessert." Kamui Kobayashi

Teamkollege Kamui Kobayashi ist bereits vollkommen auf den Grand Prix fokussiert: "Auf der Strecke wollen wir natürlich besser aussehen als in Österreich. Ich habe viel mit den Jungs im Werk gesprochen, und ich denke, wir können am Freitag mit einem guten Grundsetup loslegen." Auch in Spielberg hat der Japaner Fortschritte wahrgenommen, aus denen er mit Caterham jetzt Kraft ziehen will.


Fotostrecke: Triumphe & Tragödien in Großbritannien

"Die relative Performance zu unseren größten Mitbewerbern hat sich ein gutes Stück verbessert. Auch die Zuverlässigkeit war deutlich besser. Ich bin hungrig, wieder einzusteigen und zu kämpfen", erklärt Kobayashi. Aber auch generell fiebert er dem Rennen in Silverstone entgegen: "Jeder mag es -aus diversen Gründen! Für die Fahrer ist es eine tolle Herausforderung, weil die Strecke noch eine der klassischen ist. Und die Fans lieben es auch, denn es gibt so viele Formel-1-Fans in Großbritannien!"