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"Cash is King": Nico Hülkenberg nimmt Lewis Hamilton in die Pflicht

Lewis Hamilton kritisierte die Formel 1 in Melbourne massiv - Nico Hülkenberg erklärt, dass der Weltmeister nun die Chance habe, auch Taten folgen zu lassen

(Motorsport-Total.com) - Am Australien-Wochenende der Formel 1 überraschte Lewis Hamilton mit deutlichen Worten. Der Weltmeister kritisierte die Königsklasse öffentlich dafür, trotz der in vielen Ländern damals gerade erst beginnenden Coronakrise nach Melbourne gereist zu sein. Für die Aussagen kassierte Hamilton viel Lob, aber auch Kritik, weil er die Formel 1 zwar einerseits kritisierte, anderseits aber selbst auch nach Australien gereist sei.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton nahm in Melbourne kein Blatt vor den Mund Zoom

Vor allem Hamiltons Aussage "Cash is King" ("Geld regiert die Welt") als Antwort auf die Frage, warum die Formel 1 überhaupt in Melbourne sei, ging anschließend im die Welt. Nico Hülkenberg findet, dass Hamilton in der mittlerweile noch schwierigen Phase jetzt die Chance hat, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen, nachdem erste Formel-1-Piloten bereits auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet haben.

"Ich tue mich da jetzt mit einem Kommentar natürlich leicht, weil es mich nicht betrifft", schmunzelt Hülkenberg im Gespräch mit 'auto motor und sport'. Der Deutsche stand bis Ende 2019 bei Renault unter Vertrag, bekam für 2020 allerdings kein Cockpit mehr. "Ich glaube schon, dass die Fahrer ihre Teams unterstützen müssen, gerade in Zeiten, in denen Firmen um ihre Existenzen kämpfen müssen", erklärt er.


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"Fußballspieler verzichten ja auch auf einen Teil ihrer Gehälter. Jetzt gar kein Zeichen zu setzen, das wäre ja auch den Leuten im Team gegenüber, die normal verdienen, ein Haus abbezahlen müssen und Einbußen haben, nicht fair. Wer mehr verdient und mehr Puffer hat, sollte da auch großzügiger sein. Jetzt stehen auch die Fahrer in der Pflicht", so der langjährige Formel-1-Pilot.

"Da kann Lewis mit seinem 'Cash is King' mal zeigen, wie er drauf ist", schiebt er einen Satz direkt in Richtung des Weltmeisters hinterher. Auch andere Piloten kritisierten die Formel 1 übrigens damals dafür, nach Australien gereist zu sein. Letztendlich sollten Hamilton und Co. recht behalten, denn das Rennen fand bekanntlich nie statt, und das Wochenende bescherte der Königsklasse eine Menge negative Presse.

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