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Carmen Jorda: Lotus wie eine kleine Familie

Lotus-Testfahrerin Carmen Jorda schätzt vor allem die warmherzige Atmosphäre in ihrem neuen Team - das sei in der rauen Formel 1 längst nicht selbstverständlich

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Testfahrerin Carmen Jorda hat sich bei Lotus offenbar gut eingelebt. "Ich muss sagen, dass ich so etwas wie eine kleine Familie gefunden habe. Das ist nicht sehr selbstverständlich, dass es so etwas in diesem harten, fordernden Umfeld gibt", sagt die Spanierin gegenüber 'Sky Sports F1', die nach zwanzig Simulator-Tagen ihren ersten echten Test im E23 absolvieren soll: "Im Team hilft sich jeder gegenseitig. Seit ich zu ihnen gestoßen bin, unterstützen sie mich voll."

Carmen Jorda

Carmen Jorda fühlt sich im Umfeld des Lotus-Teams pudelwohl Zoom

Das sei im Motorsport längst nicht selbstverständlich: "Ich war in vielen Teams, das kommt nicht oft vor. Alles geht meist sehr rau zu, viele achten nur auf sich. Aber hier ist das nicht so. Das ist es, was ich an Lotus richtig schätze." Bei Lotus fühlt sich die 26-Jährige zudem beschützt: "So lerne ich eine Menge dazu. Das macht mich sehr glücklich."

Selbst wenn es im Rennen durch Zwischenfälle manchmal hektisch würde, sei die Atmosphäre im Team kein Problem: "Es hilft, wenn wir unter Druck sind, da wir versuchen, uns gegenseitig zu helfen, damit die Anspannung schnell wieder abklingt." Denn das wichtigste sei, dass "die Stimmung nicht in den Keller geht."

Carmen Jorda, Bernie Ecclestone

Eine reine Frauen-Formel wäre ganz nach dem Geschmack von Carmen Jorda und Bernie Ecclestone Zoom

Ende Februar verpflichtete das Lotus Jorda, die zuvor mäßig erfolgreich bei den Indy Lights und der GP3 unterwegs war. Durch ihre Model-haftes Auftreten gilt Jorda in der Szene als Marketing-Gag. Nebst anderen kritisierte auch Weltmeister Lewis Hamilton, dass jenes Vorgehen von Lotus ernsthaften Talenten die Chancen auf einen Platz in der Königsklasse verbauen würde. Rob Cregan, Jordas GP3-Teamkollege in der Saison 2012, unterstellte Jorda, "nicht einmal eine Filmrolle entwickeln" zu können, "geschweige denn ein Hybrid-Formel-1-Auto".

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