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Brendon Hartley: Triple-Header für Alonso am härtesten

Für die Fahrer sei der aktuelle Formel-1-Triple-Header kein Problem, meint Brendon Hartley: Lediglich Fernando Alonso könnte irgendwann Strapazen spüren

(Motorsport-Total.com) - Zum ersten Mal in ihrer Geschichte begeht die Formel 1 einen sogenannten Triple-Header, bei dem drei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden gefahren werden. Für die Teams ist das natürlich eine besondere Belastung, weil sie von Le Castellet über Spielberg bis nach Silverstone reisen müssen. Toro-Rosso-Pilot Brendon Hartley sieht die Situation für die Fahrer als halb so schlimm an.

Fernando Alonso

Kommt Fernando Alonso mittlerweile an körperliche Grenzen? Zoom

"Härter ist es für die Leute im Team", sagt er und spielt vor allem auf die Logistik an. "Die zurückgelegten Strecken sind ziemlich lang und alle werden unter große Belastungen gesetzt." Den Fahrern fällt diese Belastung leichter, weil sie im Grunde "nur" fahren müssen. "Wir sind darauf vorbereitet. Alle hatten zwischen den Rennen vermutlich einen oder zwei Tage frei", so der Neuseeländer.

Einen Fahrer möchte Hartley dabei aber ausklammern: "Ich denke, der einzige, der ein paar Probleme bekommen könnte, ist Fernando (Alonso; Anm. d. Red.)." Denn während die Formel-1-Piloten zwischen Montreal und Le Castellet eine Woche frei hatten, war Alonso mit Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans beschäftigt. "Ich weiß, wie viel das physisch und mental von dir verlangt."


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Der zweimalige Formel-1-Weltmeister will sich auch den Langstrecken-Fans bekannt machen

Hartley war selbst viele Jahre lang in der Langstrecken-WM und in Le Mans beschäftigt und absolvierte im Vorjahr ein wahres Mammutprogramm. Weil er gleichzeitig für Toro Rosso in der Formel 1 und für Porsche in der WEC unterwegs war, fuhr er acht Rennen an acht Wochenenden - und das in jeweils unterschiedlichen Zeitzonen.

"Das hier jetzt ist viel einfacher, denn im vergangenen Jahr bin ich durch was weiß ich wie viele Zeitzonen gekommen, habe verschiedene Autos gefahren und es gab an jedem Wochenende viel mehr zu lernen. Ich war ziemlich überladen", schildert der Neuseeländer. Da kommen drei Rennen in drei Wochen (im selben Auto und in fast derselben Zeitzone) einem ja fast wie Erholung vor ...

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