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Brawn: Virgin ist angekommen und hat große Ziele

Virgin möchte mehr als nur ein Sponsor für das Brawn-Team sein - Richard Branson träumt von einem sauberen Kraftstoff für die Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Virgin-Boss Richard Branson war schon immer ein glühender Verehrer der Formel 1. Als sich Honda dann mit dem Beginn der Finanzkrise aus der Formel 1 zurückzog und das eigene Formel-1-Team in der Luft hang, kristallisierte sich auch Bransons Virgin-Gruppe als mögliche Rettung heraus. Letztlich aber übernahm Ross Brawn mit seinen Mannen den Rennstall selbst.

Ross Brawn (Teamchef), Nick Fry (Geschäftsführer), Rubens Barrichello, Jenson Button, Melbourne, Albert Park Melbourne

Virgin-Chef Richard Branson inmitten des Brawn-Teams Zoom

Der Kontakt zu Virgin aber riss nie ab und so war die Verkündung des Sponsorendeals am Samstag in Melbourne auch keine große Überraschung mehr. Auf den weißen Brawn BGP 001 wurden bereits da die Aufkleber von Virgin aufgebracht - und das recht prominent. Aber: Titelsponsor des Teams ist man nicht, und man strebt konkrete Ziele an, die man in der Formel 1 erreichen möchte.#w1#

"Wir sind erfreut, mit Virgin eine Partnerschaft eingegangen zu sein", so Brawn. "Ein aufregendes Debütrennen an diesem Wochenende wird umso wichtiger, weil wir unseren zweiten Sponsorendeal der Saison geschlossen haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Virgin-Gruppe."

Diese Zusammenarbeit könnte und soll sich in der Zukunft intensivieren. "Ich habe immer gesagt, dass ich es gern sehen würde, wenn die Virgin-Gruppe in der Formel 1 vertreten wäre. Ich bin begeistert, dass wir nun mit so fähigen Leuten wie Ross Brawn und seinem Team in den Sport kommen", so Branson.

Virgin-Benzin für die Formel 1?

Der Einstieg erfolgte jedoch auch mit einem Hintergedanken. Schon eine mögliche Übernahme des Teams knüpfte Branson an die Bedingung, dass die Formel 1 einen umweltfreundlicheren Weg einschlage und insgesamt günstiger werde. Diese Grundsätze möchte er nun als auch Sponsor weiterverfolgen. Kostensenkungen sind ohnehin in aller Munde - und für saubere Kraftstoffe möchte Virgin gleich selbst sorgen.

"Wir haben in eine Firma namens Gevo viel Geld gesteckt", erklärte er. "Alle Erlöse aus unseren 'schmutzigen' Unternehmensteilen, unseren Fluglinien und Bahnstrecken, fließen in die Entwicklung eines sauberen Kraftstoffes. Eine der Aufgaben von Gevo ist es zu schauen, ob sie ein Benzin für die Formel 1 entwicklen können. Es soll so sauber sein, dass kein Kohlenstoff verbrannt wird und es dennoch so verwendet werden kann wie das schmutzige Benzin heute."

Die Initialentwicklung hat wohl längst begonnen, schon in einigen Monaten möchte man an die Formel 1 und einige Automobilhersteller herantreten. "Vielleicht können wir diesen Kraftstoff in der Formel 1 einführen", fuhr er fort.

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