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Brawn: MotoGP um 30 Sekunden langsamer - und wen juckt's?

Die MotoGP-Bikes sind in der Regel rund 30 Sekunden langsamer als die Formel-1-Boliden - Ross Brawn hält die Geschwindigkeit aber für nebensächlich

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-Boliden sind deutlich schneller als die Bikes der MotoGP. In der Regel fehlen den Motorradfahrern rund 30 Sekunden auf die Piloten der Königsklasse. Formel-1-Motorsportdirektor Ross Brawn hält aber andere Faktoren wie die Ästhetik und die Spannung im Rennen für viel wichtiger als das Tempo der Boliden.

Ross Brawn

Brawns Kehrtwende? Jetzt, wo die Autos schnell sind, sind Duelle doch wichtiger Zoom

Gegenüber 'Auto motor und sport' sagt der Funktionär: "Es ist wichtiger, Autos zu haben, mit denen man gut gegeneinander antreten kann. Das Auto muss auf der Strecke gut aussehen." Dass die Fahrzeuge zwei oder drei Sekunden langsamer sind, würden die Zuschauer gar nicht bemerken. Deshalb wäre das Tempo zweitrangig, da die Formel 1 weiterhin die schnellsten Autos auf der Welt stellen würde.

"Eine MotoGP-Maschine ist 30 Sekunden langsamer als ein Formel-1-Auto, sieht aber wahnsinnig schnell aus", erklärt Brawn. Kaum ein Fan wisse, dass der Geschwindigkeitsunterschied so groß ist. Im Gegensatz zu den Formel-1-Piloten würden die MotoGP-Fahrer aber ohne Rücksicht auf Reifen, Bremsen und Motor ans Limit gehen können. Das würde viel mehr ausmachen als das Tempo eines Fahrzeugs.

Laut Brawn liefert die Formel 1 vor allem im Regen besonders gute Rennen. "Hat sich einer beschwert, dass die Rundenzeiten 15 Sekunden langsamer waren?", fragt sich der Motorsportdirektor. Guter Rennsport und ästhetische Autos sind für Brawn der Weg, um die Formel 1 auf ein neues Level zu heben.

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