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Bewerbung um Startplatz: Durango/Villeneuve zuversichtlich

Durango-Boss Ivone Pinton ist zuversichtlich, den 13. Startplatz für 2011 zu bekommen: "Ein breit aufgestellter finanzieller Background"

(Motorsport-Total.com) - Die Entscheidung über den 13. Formel-1-Startplatz 2011 fällt Ende den kommenden Monats. Erst Ende August wird die FIA bekanntgeben, wer sich aus der Riege von Durango/Villenue, Cypher-Group, Epsilon Euskadi und Stefan GP in Zukunft Formel-1-Team nennen darf. Jacques Villeneuve, der bei seinem Bestreben zur Rückkehr in die Königsklasse nun auf Hilfe der ehemaligen italienischen GP2-Mannschaft setzt, macht einen zuversichtlichen Eindruck.

Alberto Valerio

Ivone Pinton ist zuversichtlich: Druango/Villeneuve als Formel-1-Team? Zoom

Auch Durango-Boss Ivone Pinton ist guter Dinge. "Wir sind noch nicht sicher, aber wir arbeiten derzeit so, als hätten wir die Startberechtigung garantiert", erklärt der Italiener im Magazin 'Autosprint'. Seine Mannschaft sei als lizensierter Chassisbauer bei der FIA verzeichnet - ein Pluspunkt. "Wir müssen denen nicht mehr darlegen, dass wir autonom arbeiten können."#w1#

Viele Fragezeichen gibt es bezüglich der Finanzierung des Projektes. "Ich kann meine Kontakte nicht nennen, aber wir haben finanziell einen breit gefächerten Background mit Beteiligungen aus aller Welt. Zum Beispiel ist ein Unternehmen aus Libyen am Einstieg in die Formel 1 interessiert", sagt Pinton. Bereits vor Wochen waren Gerüchte aufgekommen, das Team werde von der Gaddafi-Familie unterstützt.

"Als Jacques Villeneuve und ich feststellten, dass wir uns beide um einen Startplatz beworben hatten, da haben wir uns sofort zusammengesetzt", berichtet der Italiener. "Wir hatten die gleichen Ziele. Wir beide hatten Absichtserklärungen von Partnern, aber jeweils nicht genug für ein eigenes Projekt. Als wir uns dann zusammentaten, hatten wir alle nötigen Puzzleteile zusammen. Es war plötzlich alles vorhanden, um mit einer guten Dosis Optimismus in die Zukunft zu schauen."

"Jacques ist eine Schlüsselfigur in diesem Projekt, wegen seiner Popularität und seiner Form", beschreibt Pinton. "Ich vertraue ihm blind. Als es im vergangenen Jahr in der Speedcar-Serie nicht wunschgemäß lief, hat er von sich aus immer wieder angeboten, das Cockpit zu verlassen. Er dachte, es läge an ihm. Das hätte wohl kaum jemand außer ihm getan. Wenn er mir nun sagt, dass er topfit ist, dann habe ich keinen Zweifel daran."

"Er ist vollständig überzeugt davon. Man muss kein Psychologe sein, um das ganz klar zu erkennen", meint der Durango-Boss. "Sein unglaublicher Wille zurückzukehren wird einem nach wenigen Minuten Gespräch mehr als deutlich. Ich hoffe sehr, dass Jacques bald wieder ein Formel-1-Cockpit haben wird. Das würde nämlich bedeuten, dass wir definitiv eine Startberechtigung haben."

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