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Berger vergleicht Vettel schon mit Senna

Gerhard Berger ist nach den zwei Rennen von Fuji und Shanghai von seinem Fahrer endgültig begeistert, erwartet aber noch weitere Steigerungen

(Motorsport-Total.com) - Nach dem bis zum Crash in Fuji überzeugenden Auftritt im Regen und dem nur eine Woche später erneut gezeigten starken Auftritt in Shanghai mit dem vierten Platz unter schwierigen Bedingungen gerät Gerhard Berger ins Schwärmen, wenn er über Sebastian Vettel spricht, den er während der Saison als Nachfolger von Scott Speed ins Auto setzte.

Gerhard Berger und Sebastian Vettel

Gerhard Berger erwartet von Sebastian Vettel weitere Wunderdinge Zoom

"Vettel ist einer wie Ayrton Senna oder Stefan Bellof", meinte der Österreicher im Interview mit der 'Auto Bild motorsport'. Sowohl der am 1. Mai 1994 in Imola tödlich verunglückte Senna als auch Bellof, der in den Augen vieler Experten nach wie vor als das größte deutsche Rennfahrertalent gilt und der am 1. September 1985 bei einem Sportwagenrennen sein Leben verlor, hätten wie Vettel unter solchen Bedingungen ihr außergewöhnliches fahrerisches Talent gezeigt.#w1#

Nach Ansicht des 48-Jährigen trenne sich unter Nässe die Spreu vom Weizen: "Schlechte Sicht, kein Grip, ständig wechselnde Bedingungen - es ist klar, dass ein Fahrer, der damit klarkommt, immer topp sein kann."

Vettel habe bewiesen, dass ihm auf die Spitze "sicherlich keine halbe Sekunde" fehle, so der Anteilseigner der Scuderia Toro Rosso, der zugibt, "etwas pessimistisch" gewesen zu sein, als er die anfänglichen Leistungen des Deutschen bewertete, der Teamkollege Vitantonio Liuzzi zunächst nicht in den Schatten stellen konnte, wie das er und einige Experten erwartet hatten.

Der gemeinsamen Zukunft blickt der ehemalige Formel-1-Pilot unterdessen optimistisch entgegen, schließlich sei beim Heppenheimer das Ende der Fahnenstange noch lang nicht erreicht: "Der Junge hat noch zwei, drei Zehntelsekunden pro Runde mehr im Ärmel. Die wird er mit noch mehr Erfahrung entfalten."

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