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  • 23.06.2001 · 17:18

  • von Marcus Kollmann

Benetton nur teilweise zufrieden mit der Qualifikation

Während sich Fisichella über Startplatz 15 freute, war Button über Startplatz 20 enttäuscht

(Motorsport-Total.com) - Giancarlo Fisichella, der schon gestern gehofft hatte, dass er sich am Samstag in der Qualifikation ähnlich gut wie im Freien Training schlagen würde, erreichte mit Startplatz 15 sein Ziel am Samstag tatsächlich.

Jenson Button im B201

Button kämpfte in der Qualifikation mit einem untersteuernden Auto

Der Italiener benötigte 1:17.378 Minuten für seine schnellste Runde und war damit 2.4 Sekunden langsamer als die von Michael Schumacher gefahrene Pole Position. Zufrieden sagte der 28-Jährige: "Ich bin wirklich glücklich über das heute erreichte Ergebnis, welches durch die gute Zusammenarbeit zwischen mir als Fahrer, dem Team und den Ingenieuren möglich wurde. Wir haben ein paar verschiedene Abstimmungsvarianten probiert und ich bin letzten Endes wirklich zufrieden. Die Balance des Chassis ist gut, jedoch könnten wir schon noch ein wenig mehr Abtrieb auf dem Heck gebrauchen. Der leistungsfähige Motor, welchen wir bald einsetzen können, wäre heute schon hilfreich gewesen. Wenn ich bedenke wie das Auto momentan so reagiert, dann finde ich, dass wir ein anständiges Ergebnis erreicht haben."

Jenson Button benötigte für seine schnellste von insgesamt elf Runden auf dem Nürburgring 1:18.626 Minuten. Damit wird der Engländer morgen von Startplatz 20 ins Rennen gehen. Nach der Qualifikation erklärte der 21-Jährige, der heute seine achte Niederlage im teaminternen Duell gegen Giancarlo Fisichella verbuchte: "Heute Morgen fühlte sich das Auto gar nicht einmal schlecht an, wenngleich wir noch einige Dinge ändern mussten. Wir dachten, dass wir auch alles gut eingestellt hätten, aber leider schlug ich mich dann in der Qualifikation mit jeder Menge Untersteuern herum, was mich davon abhielt eine gute Rundenzeit zu fahren. Der Grip auf der Strecke ist relativ niedrig, jedoch ist das für jeden Fahrer die gleiche Situation. Unglücklicherweise war das heute wieder einer jener Tage, an dem das Auto schlechter als besser wurde.

Chefingenieur Pat Symonds äußerte sich wie folgt: "Für uns ist das heute eine durchwachsene Qualifikation gewesen. Ich denke, dass Giancarlos Position zeigt, dass wir kleine Verbesserungen mit dem Auto gemacht haben. Dies ist insofern positiv, als dass kleine Verbesserungen irgendwo ja auch die Grundlage für größere Schritte sind. Bei Jenson konnten wir leider zu keinem Zeitpunkt das Untersteuern seines Autos in den Griff bekommen. Seine Startposition spiegelt deshalb auch nicht wirklich sein Leistungspotenzial als Fahrer wider. Die ein wenig angestiegenen Temperaturen haben wir heute mit Freude registriert und ich bin überzeugt, dass dadurch unsere Reifen etwas besser funktioniert haben. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Reifenwahl für die Qualifikation auch im Rennen sich als richtig herausstellen wird."

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