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Baguette: "Der Unterschied ist riesig"

Neuntschnellste Zeit zum Auftakt in Jerez: Bertrand Baguette über die Unterschiede zwischen einem Formel-1- und einem WSbR-Auto

(Motorsport-Total.com) - Bertrand Baguette: Nein, das ist nicht der originelle Name des neuen Cateringservices von Renault, sondern vielmehr der eines hoffnungsvollen Nachwuchstalents, das heute in Jerez de la Frontera erstmals Formel-1-Luft schnuppern durfte. Noch dazu kommt der 23-Jährige trotz seines einprägsamen Namens nicht aus Frankreich, sondern aus Belgien.

Bertrand Baguette

Bertrand Baguette löste heute seinen Preis für den WSbR-Meistertitel ein Zoom

Baguette absolvierte stattliche 105 Runden am Steuer eines aktuellen Renault R29 und war damit der zweitfleißigste Pilot der Session. Mit knapp eineinhalb Sekunden Rückstand auf Formel-2-Champion Andy Soucek im Williams belegte er den neunten Rang unter zwölf Teilnehmern. Fazit: "Es war mein erster Formel-1-Test - und ich habe es genossen. Eine erstaunliche Erfahrung. Hoffentlich bekomme ich in Zukunft wieder einmal Gelegenheit dazu", so der amtierende Champion der Renault-World-Series (WSbR), der den Formel-1-Test als Preis für seinen Titelgewinn errang.#w1#

"Der Unterschied zwischen einem Formel-1- und einem World-Series-Auto ist riesig, vor allem die Effizienz der Bremsen, die einfach unglaublich ist, und die Kurvengeschwindigkeit", staunte Baguette. "Außerdem ist es eine ganz andere Welt, denn ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, mit fünf oder sechs Ingenieuren statt nur mit einem zu arbeiten. Wir begannen den Tag mit einem Longrun, damit ich mich ans Auto gewöhnen konnte, und dann begannen wir mit einem technischen Programm, während ich am Setup feilte."

Chefrenningenieur Alan Permane lobte den Nachwuchsfahrer: "Bertrand gewöhnte sich schnell an alle Systeme. Wir arbeiteten am Setup, um ihm die Erfahrung so angenehm wie möglich zu gestalten, aber er bekam das Untersteuern einfach nicht weg. Trotzdem agierte er konzentriert und vernünftig und er machte keine Fehler, während er seine Rundenzeiten stetig verbesserte. Er reagierte gut auf Änderungen und gab den Ingenieuren brauchbares Feedback. Insgesamt war es ein positiver Tag für uns und Betrand."

Morgen wird zunächst Ho-Pin Tung den R29 übernehmen, am Nachmittag dann Lucas di Grassi. Tung gilt wegen seiner Verbindung zu Gerard Lopez, bei dessen Managementfirma er unter Vertrag steht, als logische Verbindung zwischen Renault und der Investmentgesellschaft Mangrove Capital Partners, die angeblich als Teilhaber bei den Franzosen einsteigen möchte, sollte sich der Konzern tatsächlich zu einem Teilverkauf entschließen. Di Grassi gilt als Topfavorit auf das zweite Virgin-Cockpit neben Timo Glock.

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