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Austin-Qualifying: Diese Panne hat Lewis Hamilton eingebremst

Mercedes erklärt, warum Lewis Hamilton im Qualifying von Austin nur auf dem fünften Platz gelandet war: Der Brite verstellte immer wieder einen Schalter

(Motorsport-Total.com) - Auf seinem Weg zum sechsten WM-Titel musste sich Lewis Hamilton im Rennen von Austin vorarbeiten, denn der Brite war im Qualifying überraschend nur auf Rang fünf gefahren, während Teamkollege Valtteri Bottas auf Pole stand. Jetzt verrät Mercedes, welche Panne Hamilton in Q3 im Cockpit passiert ist.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton geschah im Qualifying von Austin ein Missgeschick Zoom

"Unter seiner rechten Hand gibt es einen kleinen Drehschalter, und dieser Drehschalter verändert die Motorenbremse", sagt Chefstratege James Vowles. "Normalerweise hat er einen Schutz, aber dieser Schutz wurde versehentlich abgeschlagen. Und jedes Mal, wenn er am Lenkrad gedreht hat, hat er die Motorenbremse verstellt."

Dadurch habe Hamilton am Ende so viel Zeit verloren, dass ihm drei Zehntelsekunden auf die Bestzeit gefehlt haben - und das bedeutete eben nur Rang fünf. Die Mechaniker hätten das Malheur zwar unmittelbar nach Ankunft des Boliden in der Box bemerkt, doch der erste Versuch war damit beeinträchtigt.

Zwar hatte Hamilton noch einen zweiten Versuch, in diesem konnte er sich jedoch nicht verbessern. "Man hat gesehen, dass alle langsamer waren. Die Strecke ist etwas langsamer geworden, der Wind hat etwas gedreht, und die Temperaturen haben sich leicht verändert", erklärt Vowles. "Lewis konnte nun nicht mehr an der Spitze kämpfen, was seinen fünften Platz besiegelt hat."


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Doch im Rennen kam der Weltmeister noch auf den zweiten Platz nach vorne. Ferrari war kein Gegner am Sonntag, und Max Verstappen konnte er in der Schlussphase hinter sich halten. Der Abflug von Kevin Magnussen hat ihm dabei "definitiv" geholfen, wie Vowles meint.

Denn durch die gelben Flaggen war die beste Überholmöglichkeit für den Red Bull blockiert. Zwar kann man auch an anderen Stellen überholen, "aber Lewis hat sein Äußerstes gegeben", lobt der Chefstratege. "Niemand kann wirklich sagen, ob er ohne gelbe Flaggen überholt worden wäre, aber die Realität ist, dass sie uns definitiv geholfen haben."

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