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  • 14.08.2023 16:16

  • von Andre Wiegold, Co-Autoren: Filip Cleeren, Jonathan Noble

Aston Martin hat zusätzliches Budget für die Entwicklung des 2023er-Autos

Aston Martin verfügt über zusätzliches Budget für die Entwicklung des Autos für die Formel-1-Saison 2023 - Kommt der nächste Angriff?

(Motorsport-Total.com) - Die finanzielle Situation bei Aston Martin stimmt das Team für die Formel-1-Saison 2023 sehr positiv, denn der Rennstall hat noch Budget frei, um das Auto weiterzuentwickeln. Das Team aus Silverstone hat sich überraschend zu einem der Top-Verfolger von Red Bull gemausert und könnte mit diesen Ressourcen zu einem weiteren Angriff in der Königsklasse blasen.

Titel-Bild zur News: Fernando Alonso im Aston Martin AMR23 beim Formel-1-Rennen in Ungarn 2023

Aston Martin möchte weiter Geld in die Entwicklung des aktuellen Autos stecken Zoom

Aston Martin darf aber nicht nur nach vorne schauen, sondern muss auch die Rückspiegel im Auge behalten, denn sowohl Mercedes als auch Ferrari und McLaren haben noch Potenzial. Alle drei Teams haben sich im Laufe der Saison 2023 verbessert und die Rolle von Aston Martin als Top-Verfolger könnte schnell in Gefahr geraten.

Deshalb soll der AMR23 in der zweiten Saisonhälfte weiter verbessert werden und dafür will der Rennstall viel Geld in die Hand nehmen. Leistungschef Tom McCullough sagt, dass sich Aston Martin weiterhin auf die aktuelle Saison konzentrieren wird, während andere Teams bereits die Saison 2024 im Blick haben. "Wir haben das Budget, um das Auto weiterzuentwickeln", stellt er klar.

Das sei auch "das Ziel" des Teams, das bis zum Ende der Saison 2023 am Auto arbeiten will, um "den nächsten Schritt" zu machen. "Natürlich müssen wir uns ab einem gewissen Punkt voll auf die Saison 2024 konzentrieren, aber wir sind noch in einer Phase, in der wir an beiden Autos arbeiten können."

Laut McCullough ist es für ein Formel-1-Team ohnehin möglich, die Erkenntnisse aus dem aktuellen Auto in die Entwicklung des neuen Autos einfließen zu lassen. "Egal ob computerbasierte Aerodynamik, Windkanal oder Mechanik, wir werden bis zum Ende Vollgas geben", stellt er klar. Mit der Arbeit im Team ist der Performance-Chef sehr zufrieden, denn Schwachstellen seien klar lokalisiert und dann eliminiert worden.


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Zuletzt hatte Aston Martin in Kanada ein großes Update eingeführt, das in Montreal für eine starke Pace sorgte. "Aber der Charakter der Strecke ist einzigartig, also müssen wir erst einmal verstehen, was das Auto wirklich gemacht hat und ob es so war, wie wir es uns vorgestellt haben", so McCullough. In der zweiten Saisonhälfte will Aston Martin weitere Upgrades bringen, um weitere Schwachstellen des Autos auszumerzen. Schon in Zandvoort soll es losgehen.

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