powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Aston Martin: Formel-1-Entscheidung fällt bis Februar 2019

Neun Monate für Simulationen und Experimente: Firmenchef Palmer steht zu seinem Plan und betrachtet Red Bulls Meinung zu dem Projekt als wichtigen Indikator

(Motorsport-Total.com) - Aston Martin will in den kommenden neun Monaten über einen Einstieg als Motorenzulieferer in die Formel 1 entscheiden. Firmenchef Andy Palmer sagt im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com', dass das Projekt Fahrt aufgenommen hätte und es keine Indizien dafür gäbe, dass der Sportwagenbauer davon abrücken müsste. "Also setzen wir unsere Machbarkeitsstudien fort", erklärt Palmer.

Aston Martin

Aston Martin wird in nächster Zeit intensiv über die Formel 1 beraten Zoom

Allerdings ist unklar, wie die Vorschriften für Antriebe in der Königsklasse ab 2021 - wenn Aston Martin dazustoßen will - aussehen werden. Palmer bereitet neben dem Technischen Reglement die Tatsache Sorgen, dass weiter nicht über eine fixe Kostenobergrenze für Teams entschieden wurde.

Palmer nennt den von Liberty Media befürwortete Budgetdeckel eine Voraussetzung für ein Engagement Aston Martins: "Ihre Einführung ist wesentlicher Bestandteil unserer Entscheidung für oder gegen die Formel 1. Wir wollen kein Geld verbrennen", sagt er. "Es muss mehr Ertrag geben als bei einem konventionellen Sponsoring." Er rechne zumindest mit Einschränkungen bei der Nutzung von Motoren-Prüfständen - entweder in Form eines Zeitbudgets oder von monetärem Gegenwert.

Schafrichter der Entscheidung könnte zudem die Red-Bull-Mannschaft sein, bei der Aston Martin derzeit als Sponsor aktiv ist. Palmer will sie von seinem Projekt überzeugen. Halten Helmut Marko und Co. es für vielversprechend, müsste Konkurrenzfähigkeit vorausgesetzt sein, so die Logik. Basis dafür sind allerdings nur Computer-Simulationen, nicht der Bau eines kompletten Test-Antriebs.


Fotostrecke: Motoren-Mogelpackungen in der Formel 1

Palmer betont, nicht die gesamte Arbeit an einen externen Partner (wie Mario Illiens Ilmor oder Cosworth) abgeben, sondern werksseitig eingebunden bleiben zu wollen. "Das macht es erst authentisch", findet er und verweist auf die Verpflichtung des ehemaligen Ferrari-Spezialisten Luca Marmorini als Berater. Dennoch bleibe die Einbindung eines weiteren Unternehmens Teil des Plans.

Palmer gibt sich verhalten optimistisch, aber selbstbewusst: "Einfach ist es nicht. Wir sind nicht so naiv und sagen: 'Ist doch nur ein Motor!'. Aber wir bauen Antriebe und wir entwerfen Antriebe. Unser V12 zeugt davon." Mut macht ihm Formel-1-Sorgenkind Honda, weil die Japaner nach einem katastrophalen Start mit McLaren bei Toro Rosso langsam aber sicher auf einen grünen Zweig kommen.

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Aktuelles Top-Video

Nico Rosberg: Hamilton wird im Alter schlechter
Nico Rosberg: Hamilton wird im Alter schlechter

Nico Rosberg findet, dass Max Verstappen der aktuell beste Fahrer ist und Lewis Hamilton erste Alterserscheinungen zeigt

Formel-1-Paddock-Tickets

ANZEIGE

Aktuelle Bildergalerien

Top 10: Die jüngsten Formel-1-Pole-Setter aller Zeiten
Top 10: Die jüngsten Formel-1-Pole-Setter aller Zeiten

Die zehn denkwürdigsten F1-Regeländerungen
Die zehn denkwürdigsten F1-Regeländerungen

Ungarn: Fahrernoten der Redaktion
Ungarn: Fahrernoten der Redaktion

Grand Prix von Ungarn, Sonntag
Grand Prix von Ungarn, Sonntag

Grand Prix von Ungarn, Samstag
Grand Prix von Ungarn, Samstag

Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Ungarn
Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Ungarn

Formel-1-Tippspiel

ANZEIGE
Anzeige

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport - DTM
30.08. 18:30
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
08.09. 21:00
Motorsport - Porsche Mobil 1 Supercup
08.09. 23:00
Motorsport - ADAC MX Masters
08.09. 23:30
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
09.09. 15:30