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Andreas Seidl: Krise hatte auch positive Seiten für McLaren

McLaren-Teamchef Andreas Seidl sieht auch in der Krise die guten Seiten und betont die positiven Auswirkungen für die Formel 1 und für sein Team

(Motorsport-Total.com) - Die Coronakrise hat viele Formel-1-Teams hart getroffen. McLaren gehörte zu jenen Rennställen, die mit Finanzproblemen, Stellenabbau & Co. für die meisten Negativschlagzeilen in dieser Zeit gesorgt haben, doch Teamchef Andreas Seidl betont, dass die Krise auch positive Dinge hervorgebracht habe. "Da gibt es definitiv einige Aspekte."

Andreas Seidl

Andreas Seidl: Die Krise war nicht nur negativ, meint er Zoom

Einer davon sei die Nutzung moderner Kommunikationsmittel. Die Teams haben gelernt, auch andere Medien für sich zu nutzen und etwa Meetings effektiv über Videokonferenzen abzuhalten. "Ich denke, dass wir einiges davon definitiv auch in die Zukunft übernehmen werden", so Seidl.

Vor allem sieht er aber die Einigung unter der Führung von Jean Todt als positiv an. Die Formel 1 hat einige wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und etwa die Budgetgrenze eingeführt, die noch einmal deutlich niedriger sein wird als ursprünglich geplant. Auch neue Regeln und die Einfrierung der Autos wurde beschlossen.

"Ich glaube, vor dieser Krise hätte niemand für möglich gehalten, dass so etwas in so kurzer Zeit möglich ist - all diese unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bringen", freut sich Seidl. "Es war einfach großartig zu sehen, wie jedes Team einen Beitrag geleistet hat, um einfach einen Kompromiss zu finden, der notwendig war."


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Der Deutsche ist "absolut überzeugt", dass alle Entscheidungen nicht nur für die Formel 1 selbst, sondern auch für die Fans positiv sein werden. Und für McLaren selbst - "weil es uns erlauben wird, dass wir auf finanzieller Seite auf Augenhöhe mit den jetzt großen Teams sein werden, was uns einfach hilft, wettbewerbsfähig zu sein", so Seidl.

"Es ist auch klar, dass das keine Garantie ist. Gleichzeitig wird es möglich sein, dass wir als Team in Zukunft, wenn wir richtig wirtschaften und die Formel 1 als Plattform weiterhin so gut funktioniert, auch Geld verdienen können - was extrem wichtig ist für die Existenz unseres Teams."

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