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Alpine-CEO: "Würde nicht sagen, dass wir herausragend konkurrenzfähig sind"

Alpine-Geschäftsführer Laurent Rossi relativiert die schwachen Barcelona-Zeiten, sieht seinen Rennstall aber auch nicht ganz vorne

(Motorsport-Total.com) - Wie stark ist Alpine? Diese Frage stellt sich wie bei allen anderen Teams auch. In Barcelona hatte das Team kaum konkurrenzfähige Zeiten gesetzt, doch in Bahrain überraschte Esteban Ocon mit der Bestzeit am Vormittag. Doch was ist nun das realistische Bild des französischen Rennstalls?

Esteban Ocon (Alpine A522) bei den Formel-1-Testfahrten 2022 in Bahrain

Alpine packte am Freitag die rosafarbene Lackierung aus Zoom

Geschäftsführer Laurent Rossi versucht die schwachen Zeiten aus Barcelona zu relativieren: "In Barcelona sind wir ohne DRS gefahren, nur auf dem C2-Reifen und nicht mit voller Leistung", sagt er gegenüber 'Sky' und betont, dass man auch in Bahrain nicht mit voller Leistung fährt.

"Es sieht ganz gut aus, wir bringen die Dinge zusammen", sagt Rossi. "Gestern hatten wir einen schwierigen Tag, weil wir durch ein Problem mit dem Kühler zwei Stunden verloren haben. Heute konnten wir hingegen viele Runden drehen, das ist gut." Am Ende belegte Ocon am Freitag mit 111 Runden Platz sechs.

"Wir sind wieder in der Spur und bei den anderen dabei. Ich würde aber nicht sagen, dass wir herausragend konkurrenzfähig sind", sagt der Geschäftsführer, relativiert aber erneut: "Ich glaube nicht, dass jeder die Karten auf den Tisch legt. Zumindest sind wir konkurrenzfähig, das ist gut."


Alpine ist derzeit noch voll im Programm, das neue Auto kennenzulernen, das sich deutlich vom Vorjahresmodell unterscheidet. "Die Autos sind sehr flach, wir können nicht über die Randsteine fahren. Trotzdem ist das Handling des Autos gut, und vor allem ist es konstant, was sehr wichtig ist", so Rossi. "Wir können unsere Performance über mehrere Runden halten, das ist ein gutes Zeichen für das Rennen."

Wichtig ist die gute Fahrbarkeit laut Rossi derzeit aber auch, weil Alpine einen brandneuen Renault-Motor fährt. Denn so kann der Rennstall das Mapping richtig einstellen, damit die Power-Unit ihre Leistung dann wie gewünscht freigibt.


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"Es geht darum, wo man die Freigabe braucht und wo nicht. Es geht um Präferenz und Optimierung der Batterie und wo die Fahrer das Drehmoment am liebsten haben wollen. Brauchen sie zum Beispiel am Ausgang der Kurve das volle Drehmoment oder reicht ihnen, was sie haben, sodass wir Energie für die nächste Kurve sparen können?"

"Wir lernen beim Fahren", so Rossi. Zeiten sind da erst einmal zweitrangig.

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