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AlphaTauri "frei von Politik": Technikchef lobt teaminterne Synergien

Jody Egginton schwärmt vom teaminternen Gefüge bei AlphaTauri und setzt angesichts der personellen Kontinuität große Hoffnungen in die Saison 2022

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn der Grand Prix von Katar für AlphaTauri nach dem starken Qualifying enttäuschend verlief, steht für Technikchef Jody Egginton außer Frage, dass Pierre Gasly die beste Formel-1-Saison seiner Karriere fährt und sich zu einem echten Teamleader entwickelt hat, auch für Rookie Yuki Tsunoda.

Yuki Tsunoda, Pierre Gasly

AlphaTauri ist mit seinem Fahrerduo aus Yuki Tsunoda und Pierre Gasly happy Zoom

"Er kennt das Auto, er kennt das Team, und er treibt sich selbst an", lobt Egginton den Franzosen. "Es herrscht ein großes gegenseitiges Vertrauen. Wir sind ja schon eine Weile auf dieser Reise, er war bei uns, er ging weg, er kam zurück und er entwickelt sich, aber seine Herangehensweise ist immer ehrlich und geradlinig."

Auch für Tsunoda sei Gasly eine große Hilfe, betont der Technikdirektor. "Ich weiß nicht, was in anderen Teams hinter verschlossenen Türen vor sich geht, aber wir sind frei von Politik. Und wir verteilen unsere Ressourcen auf beide Seiten der Garage."

"Und die teaminternen Synergien auf beiden Seiten der Garage sind stark. Wir arbeiten als Team, es gibt keine Spaltung in der Garage. Daran haben wir wirklich hart gearbeitet. Und er war immer ein großer Teil davon. Das gilt auch für Yuki", betont Egginton.

"Es ist also nicht so, dass wir hart arbeiten müssen, um sicherzustellen, dass sich das Wissen überträgt, sondern es ist organisch. Es klingt wie ein Klischee, aber es ist wirklich so. Ich war schon in Teams, in denen das nicht so war, und das ist auch gut so. Aber ja, er ist wirklich in einer guten Position und fährt im Moment sehr gut."


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Darauf will AlphaTauri in der nächsten Saison aufbauen. Das Team macht sowohl mit Gasly als auch Tsunoda weiter. "Viele Leute sagen, dass es gut ist, Kontinuität bei den Fahrern zu haben, wenn man ein neues Regelwerk in Angriff nimmt", weiß Egginton.

"Pierre kennen wir offensichtlich schon länger. Er hat Vertrauen in uns und wir haben Vertrauen in ihn. Wenn man bedenkt, dass neue Regeln auch immer mit Risiken verbunden sind, ist es etwas sehr Positives zu wissen, dass man Kontinuität bei den Fahrern hat, denn wir befinden uns ja auch als Team auf einer Art Reise."

"Wir sind ein junges Team und wir bauen unsere Erfahrung auf", erklärt der Technikchef, selbst seit drei Jahren im Amt, weiter. "Pierre im nächsten Jahr mit an Bord zu haben, bedeutet eine Variable weniger, und nächstes Jahr gibt es mit dem Auto und allem anderen schon genug Variablen. Es ist also wirklich fantastisch."

"Wir werden sehen, wo wir dann stehen. Wir haben unsere Philosophien und wir entwickeln das Auto auf eine bestimmte Art und Weise. Ich hoffe, dass uns das weiterbringen wird. Schon jetzt kann jeder sehen, dass wir uns als Team auf einem vernünftigen Weg befinden, und hoffentlich kann es genauso weitergehen."

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