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Alonso: "Nicht schnell genug"

Ferrari fehlte in Barcelona eine Menge auf die Spitze, da konnten auch Führungsrunden Fernando Alonso nicht besänftigen - Hoffnung vor dem Monaco-Auftritt

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Nach einem wunderbaren Start wurdest du langsam immer weiter nach hinten durchgereicht. Was war der Grund? Lag es nur an den Reifen?"
Fernando Alonso: "Wir waren einfach nicht schnell genug; das ist das Hauptproblem. Wahrscheinlich hätten wir im Qualifying Achter oder Neunter werden müssen, aber wir waren Vierte. Heute wurde man Fünfter, wenn man als Achter losfuhr. Wir waren gestern etwas aus dieser Reihe herausgerissen, weil ich eine gute Runde hatte. Und heute war ich im Rennen wieder außerhalb der Reihe, weil ich einen guten Start hatte. So war es nun einmal."

Fernando Alonso

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"Die Runde gestern war toll und der Start heute, aber das entsprach nicht der Pace des Autos. Wir waren nicht schnell genug, um das Rennen anzuführen. Runde für Runde verliert man an Boden. Mit den harten Reifen am Ende waren wir nicht konkurrenzfähig. Beim weichen Reifen haben wir uns verschätzt und fuhren leider 40 Prozent des Rennens auf den harten Reifen, mit dem wir weniger gut zurechtkommen. Wir waren langsam auf den weichen Reifen, aber sehr, sehr langsam auf den harten."

Frage: "Gab es beim Start ein Geheimnis, warum der so gut war?"
Alonso: "Man versucht jeden Sonntag exakt das Gleiche. Es ist dieselbe Vorbereitung, dieselbe Prozedur, dieselben Reifen. Manchmal macht man einfach alles richtig. Die Reaktion ist gut, der Weg in die erste Kurve hinein ist gut. Die Kupplung ist von den Ingenieuren manchmal gut eingestellt, manchmal etwas daneben. Heute war alles gut. Barcelona bietet auch 600 Meter für Windschatten. So kann man auch überholen. Wenn man so einen Start in Monaco hat, bleibt man auf Rang vier, weil es keinen Platz gibt."

Frühe Klarheit im Rennen

Frage: "Wie war es für dich, vor deinem Heimpublikum in der ersten Runde zu führen? Und hast die da träumen lassen, heute doch nur Fünfter zu werden?"
Alonso: "Das war schon großartig, vor den Fans das Rennen anzuführen - zum ersten Mal in diesem Jahr. Die ersten 20 Runden haben schon Spaß gemacht. Aber es gab von hinten viel Druck, man musste KERS an den richtigen Stellen einsetzen, um sich zu verteidigen."


Fotos: Fernando Alonso, Großer Preis von Spanien


"Bei den Boxenstopps kann man nichts tun. Wenn man eine Runde eher kommt, fahren die anderen vorbei. Kommt man später, tun sie es auch. Für uns war nur möglich, in der derselben Runde wie die anderen zu kommen. Aber da ich drei oder vier Autos hinter mir hatte, konnte ich das nicht mit allen machen. Ich hatte daher auch keine großen Siegeshoffnungen."

Erneute Überraschung in Monte Carlo?

Frage: "Nun steht Monaco an - mit eben diesem Auto von heute. Das erwartest du dir?"
Alonso: "Wir brennen schon darauf zu wissen, wie das Auto in Monaco funktioniert. Ich bin vorsichtig optimistisch für Monaco. Der Kurs ist einzigartig. Wir verwenden dort auch ein einzigartiges Setup. Klar ist, dass es und an Abtrieb fehlt. In Monaco fährt man normalerweise mit maximalem Abtrieb. Da haben wir aber nicht genug. Das wissen wir."

"Im Grunde denke ich genauso wie im Vorjahr. Wir verließen Barcelona mit einem Rückstand auf Red Bull. Im Qualifying waren es 1,2 Sekunden, im Rennen fuhren sie klar dem Sieg entgegen. Im Monaco waren wir aber konkurrenzfähig. In diesem Jahr haben Red Bull und McLaren das Wochenende dominiert. Aber es gibt die Hoffnung, dass wir das aus dem Vorjahr wiederholen können und wieder konkurrenzfähig sein werden."

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