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  • 27.02.2019 · 11:50

  • von Dominik Sharaf, Co-Autor: Scott Mitchell

Alfa Romeo trotzt Konkurrenz: "Noch keine Qualifying-Simulation gefahren"

Antonio Giovinazzi muss sich noch den Rennrost aus den Knochen schütteln, zeigt sich mit den Fortschritten seiner Alfa-Romeo-Mannschaft aber sehr zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Der neue Alfa-Romeo-Fahrer Antonio Giovinazzi lässt sich von den Testbestzeiten der Mittelfeld-Konkurrenten nicht einschüchtern. Dass Renault, Toro Rosso und McLaren bei den Formel-1-Wintertestfahrten in Barcelona bereits die Tagesklassements toppten, lässt den Italiener kalt: "Wir sind noch gar keine Qualifying-Simulation gefahren", behauptet er. Im C38 stecke also noch viel mehr.

Antonio Giovinazzi

Antonio Giovinazzi kann über seinen neuen Arbeitsplatz offenbar nicht klagen Zoom

"Wir haben weiter ein sehr positives Gefühl - alle im Team", so Giovinazzi weiter. Das heißt auch: Alfa Romeo glaubt den Rivalen ihre teils beeindruckenden Runden nicht und rechnet damit, das sie nicht nur mit weichen Reifen, sondern auch mit wenig Sprit im Tank zustandegekommen wären.

In Sachen Zuverlässigkeit ist Alfa Romeo über jeden Zweifel erhaben. "Das Auto verbessert sich laufend, das ist die Hauptsache", meint Giovinazzi, der sich von Ex-Weltmeister und Teamkollege Räikkönen bereitwillig führen lässt: "Ich versuche, mit Kimi zusammenzuarbeiten und mir anzuhören, was er wünscht. Ich würde behaupten, dass ich versuche, mir an ihm ein Beispiel zu nehmen."

Obwohl er - als Sauber-Ersatzmann für Pascal Wehrlein - schon zwei Grands Prix bestritten hat, scheint Giovinazzi vor dem Saisonauftakt in Australien Bammel zu haben: "Man ist nie genügend Runden gefahren. Ich kann nicht behaupten, dass ich auf Melbourne 'top vorbereitet' wäre", so der Ferrari-Junior, der im vergangenen Jahr keine regelmäßigen Renneinsätze in anderen Serien hatte. "Ich werde einige Rennwochenende brauchen, um sagen zu können, dass ich wirklich bereit wäre."

Beruhigungspille für Giovinazzi: Immerhin wäre die Reifensituation ähnlich wie in der Formel 2, sagt er. Es gelte, die Pneus allen voran in Kurven mit hohen Geschwindigkeiten zu schonen.

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