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Alfa-Romeo-Shakedown in Barcelona: Kubica absolviert Jungfernfahrt

Reservepilot Robert Kubica hat am Freitag die Ehre, die ersten Runden im neuen Alfa Romeo C41 in Barcelona zu drehen - "Immer ein spezieller Moment"

(Motorsport-Total.com) - Am Freitag absolvierte Alfa Romeo einen Shakedown mit dem neuen Boliden in Barcelona, Spanien. Am Steuer des C41, der am Montag präsentiert wurde, saß Robert Kubica. Der Pole hatte die Ehre, die ersten Runden im neuen Auto zu drehen. Die Stammfahrer Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi mussten zusehen.

Robert Kubica

Robert Kubica im C41 auf der Strecke in Barcelona Zoom

Um 9:32 Uhr rollte der Alfa Romeo zum ersten Mal auf die Rennstrecke. Das ehemalige Sauber-Team setzte einen Filmtag zur Eingewöhnung auf die neue Saison ein. Laut Reglement dürfen bei einem solchen Event nicht mehr als hundert Kilometer abgespult werden.

Kubica komplettierte bei sonnigen, frühlingshaften Bedingungen insgesamt 29 Runden - die meisten allerdings auf dem kürzeren Layout. Nach ein paar Installationsrunden in der Früh führten die Ingenieure einige Systemchecks durch, um sicherzugehen, dass das Auto für die Wintertests Mitte März in Bahrain einsatzfähig ist.

Der Pole konnte seine Eindrücke vom Simulator nun mit jenen auf der echten Rennstrecke vergleichen und lieferte Feedback für die Mannschaft aus Hinwil. Laut Angaben des Teams kam es bei dem Filmtag zu keinerlei technischen Schwierigkeiten.


Alfa Romeo: Filmtag in Barcelona

"Der heutige Tag war ein wichtiger Schritt in unserer Saisonvorbereitung. Ich bin erfreut berichten zu können, dass heute alles nach Plan lief. Wir konnten alle Checks durchführen, die wir uns vorgenommen hatten", kommentiert Teamchef Frederic Vasseur.

Die Aussagekraft der ersten Runden ist aufgrund der Tatsache, dass nur Demo-Reifen bei Filmtagen verwendet werden dürfen, allerdings gemindert. Dennoch spricht auch Kubica von einem positiven Tag. "Es ist immer ein spezieller Moment, der erste Fahrer zu sein, der das neue Auto pilotieren darf."

Der Fokus lag am Freitag auf der Überprüfung aller Systeme, damit sichergestellt ist, dass der Bolide für die weiteren Testfahrten reibungslos funktioniert, betont auch der Routinier. "Die Performance war daher heute kein Ziel von uns, aber das schmälert dennoch nicht die Aufregung, ein solches Auto fahren zu dürfen."

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