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Alexander Albon wehrt sich: "Viele Kommentare waren ein bisschen unfair"

Alexander Albon hat im Qualifying weiterhin große Probleme - Er selbst findet, dass er teilweise unfair behandelt wurde - Lob gibt es von Teamchef Christian Horner

(Motorsport-Total.com) - Alexander Albon wartet weiter auf sein erstes Podium in der Formel 1. Seit er im Sommer 2019 von Toro Rosso zu Red Bull aufgestiegen ist, fuhr er bislang 14 Rennen für die Bullen. In diesem Zeitraum stand Teamkollege Max Verstappen achtmal auf dem Treppchen, holte dabei zwei Siege. Albons bestes Ergebnis sind zwei vierte Plätze.

Alexander Albon

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Solche Zahlen sorgen dafür, dass Albon öffentlich immer wieder in die Kritik gerät. Denn für den Anspruch an einen Red-Bull-Piloten sind seine Ergebnisse eigentlich nicht gut genug. "Ich denke, viele der Kommentare waren ein bisschen unfair", wehrt sich Albon nun bei 'Sky' und erinnert: "Im ersten Rennen des Jahres haben wir um den Sieg gekämpft."

In Spielberg verhinderte eine Kollision mit Lewis Hamilton, für die der Brite bestraft wurde, ein mögliches Spitzenergebnis. "Und wir sind [in den Rennen danach] Vierter und Fünfter geworden", ergänzt Albon. Lediglich das erste Rennen in Silverstone sei für ihn schwierig gewesen. Da fuhr er mit P8 - abgesehen vom Aus in Spielberg - sein schlechtestes Saisonergebnis ein.

Qualifying bleibt die große Schwäche

Am vergangenen Sonntag wurde es wieder einmal ein fünfter Platz, während Teamkollege Verstappen das Rennen gewinnen konnte. Im Ziel hatte er fast 40 Sekunden Rückstand. Lob gibt es von Teamchef Christian Horner trotzdem. "Alex hat momentan keine ruhigen Sonntag", schmunzelt er und erklärt: "Sein Racing war großartig."


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Albon habe wieder einmal tolle Überholmanöver gezeigt und arbeitete sich von Startplatz neun noch bis auf P5 nach vorne. "Ich denke, er ist wieder einen sehr guten Grand Prix gefahren", so Horner, der das Qualifying aktuell als großen Knackpunkt sieht. "Stellt euch vor, wenn Alex mit dieser Rennpace von P4 oder P5 gestartet wäre", so der Teamchef.

Tatsächlich startet Albon regelmäßig von viel weiter hinten als sein Teamkollege. Schon zweimal in diesem Jahr verpasste er sogar den Sprung in Q3. "Es geht einfach darum, die Samstage etwas besser hinzubekommen", weiß er auch selbst und erklärt: "Das Auto fühlt sich am Sonntag viel besser als am Samstag an. Das müssen wir verstehen."

Silverstone: Auto im Rennen so gut wie noch nie

Klar ist, dass Red Bull im Qualifying insgesamt mehr Probleme als im Rennen am Sonntag hat. Auch Verstappen qualifizierte sich am vergangenen Wochenende zum Beispiel nur als Vierter, konnte das Rennen aber gewinnen. Allerdings kann der Niederländer die Probleme, die der RB16 im Qualitrimm mit sich bringt, offenbar besser umfahren.


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Am vergangenen Samstag fehlte Albon in Q3 rund eine halbe Sekunde auf die Verstappen-Zeit. Kein Einzelfall. Doch Horner erklärt, er habe "keinen Zweifel", dass Albon sich in Zukunft auch am Samstag noch steigern werde. Seine Performance am Sonntag sei ohnehin schon gut. Er selbst ist mit seinem jüngsten Rennen in Silverstone ebenfalls zufrieden.

Das Auto habe sich "trotz der hohen Temperaturen" so gut wie noch nie angefühlt. "Wir müssen verstehen, warum wir so schnell waren", erklärt Albon. Klar ist aber auch, dass es mit einem Podestplatz unter normalen Umständen schwierig bleiben wird. Denn mit Verstappen und den Mercedes-Piloten gibt es in der Regel immer mindestens drei Fahrer, die schneller sind.

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