Alexander Albon: Was er 2023 von Teamkollege Logan Sargeant erwartet

Williams-Pilot Alexander Albon erklärt, was er zusammen mit Teamkollege Logan Sargeant plant, und wie sein Team schon 2022 hätte besser abschneiden können

(Motorsport-Total.com) - Für die Formel-1-Saison 2023 wird Alexander Albon mit Logan Sargeant einen neuen Teamkollegen bei Williams erhalten. Das britische Traditionsteam ist mit dem letzten Platz in der Konstrukteurs-WM 2022 und nach dem Aus von Teamchef Jost Capito nicht gerade in einer besonders guten Position, weshalb der Thailänder von Sargeant erwartet, dass sie das Team gemeinsam nach vorne pushen können.

Titel-Bild zur News: Alexander Albon

Williams-Pilot Alexander Albon im Porträt Zoom

"Ich möchte, dass wir beide zusammenarbeiten, um die Entwicklung zu beschleunigen", so Albon. "Und um das zu erreichen, muss auch Logan in Bezug auf seine Entwicklung auf den neuesten Stand gebracht werden, damit er in der Lage ist, Feedback zu geben und in den Bereichen zu pushen, in denen wir pushen müssen."

"Zwei Leute, die sich für dieselbe Sache einsetzen, das schafft wirklich Synergien", erklärt der Thailänder. "Die Teams entwickeln eine gute Dynamik, wenn alle dasselbe Ziel verfolgen."

Albon froh: Erstmals kein Vertragsdruck

Albon unterzeichnete 2022 eine mehrjährige Vertragsverlängerung mit Williams, die ihm die Sicherheit gab, sich mehr darauf zu konzentrieren, dem Team zu helfen, die richtige Richtung bei der Entwicklung des Autos zu finden.

"Ich habe mich die meiste Zeit darauf konzentriert, in der Formel 1 zu überleben, oder mich auf die Leistungsseite zu konzentrieren", sagte Albon. "Jetzt, wo ich diese Art von Stabilität habe und mich auf die Zukunft konzentrieren kann, geht es mehr darum, wie wir das Team voranbringen können. Wohin muss die Entwicklung gehen?"

Wie Ex-Teamchef Jost Capito bereits betonte, stellte man die Entwicklung des FW44 des Jahres 2022 vorzeitig ein, um sich darauf konzentrieren zu können, mit dem 2023er-Auto einen größeren Schritt nach vorne zu machen.

Albon ist jedoch der Meinung, dass das Formel-1-Auto von Williams 2022 "viel schneller" hätte sein können, wenn man die Balance-Probleme gelöst hätte, die das Auto auf bestimmten Strecken "einschränkten".

Albon: "Es gibt keine einfache Lösung"

Obwohl der Thailänder Fahrer mit einem neunten Platz in Miami und zwei zehnten Plätzen in Australien und Belgien überzeugen konnte für seine Leistungen während der gesamten Saison gelobt wurde, hatte Williams jedoch Schwierigkeiten, regelmäßig mit den anderen Mittelfeldteams mitzuhalten. Das führte dazu, dass das Team in der Konstrukteursmeisterschaft auf den letzten Platz zurückfiel.

Die Aerodynamik des FW44 erwies sich als eine der größten Schwächen, da sowohl Albon als auch sein Teamkollege Nicholas Latifi das ganze Jahr über mit Balanceproblemen zu kämpfen hatten - ein Problem, von dem Albon überzeugt ist, dass, wenn man es gelöst hätte, viel mehr Tempo freigesetzt hätte.

"Das ist eine knifflige Angelegenheit, denn das Auto kann viel schneller sein, wenn die Balance stimmt", sagt Albon. "Wir waren in Bezug auf die Leistung ziemlich eingeschränkt, weil wir an einigen Stellen gebunden sind. Bestimmte Strecken machen uns wirklich zu schaffen, wie Brasilien oder Mexiko."

"Aber ich weiß ganz genau, was wir am Auto machen müssen. Wir müssen es einfach nur finden, wirklich. Es gibt keine einfache Lösung, bei der wir einfach sagen können, dass wir dies und jenes am Auto brauchen und es dann bekommen. Es gibt eine Menge Zusammenhänge, die stimmen müssen."

"Es gibt viele verschiedene Abteilungen in der Fabrik, die wir gemeinsam in die richtige Richtung bringen müssen", fügt er hinzu. "Und das wird das Ziel für den Winter sein."

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