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2013: Neue Vorschriften für Front- und Heckflügel

Ab der Saison 2013 gelten neue Vorschriften für den Einsatz des verstellbaren Heckflügels - Zudem greifen neue Belastungstests für die Frontflügel

(Motorsport-Total.com) - Beim Saisonauftakt 2011 in Melbourne sahen sich die Herren Formel-1-Piloten mit einer Neuerung konfrontiert: dem verstellbaren Heckflügel - seither als DRS (Drag Reduction System) bekannt. Während der Einsatz des in erster Linie als Überholhilfe konzipierten Systems im Rennen nur in den festgelegten DRS-Zonen erlaubt ist, so steht den Piloten in den Freien Trainings und im Qualifying das Flachstellen des Heckflügels rund um die Strecke frei.

Flachgestellter Heckflügel am Ferrari F2012

Der DRS-Einsatz am Freitag und Samstag wird für 2013 eingeschränkt Zoom

Ab der kommenden Saison ist Schluss mit der uneingeschränkten DRS-Nutzung am Freitag und Samstag. "Wir werden den Einsatz von DRS im Training und Qualifying verbieten. Einzige Ausnahme bilden die für das Rennen festgelegten DRS-Zonen", lässt Charlie Whiting, der Technische Delegierte beim Automobilweltverband FIA, verlauten.

Whiting begründet die Regeländerung mit "Sicherheitsbedenken", da die Piloten den Heckflügel in jüngster Vergangenheit oftmals schon am Kurvenausgang flachstellten, um auf den Geraden so früh wie möglich von den niedrigeren Abtriebswerten zu profitieren. "Man könnte argumentieren, dass eine frühe Aktivierung des DRS einer frühen Betätigung des Gaspedals gleichkommt. Bei DRS handelt es sich aber um einen Schalter, während die Gaspedalstellung reguliert werden kann", gibt der Brite zu bedenken.

Die Verwendung von DRS am Freitag und Samstag war seitens der FIA ohnehin nicht vorgesehen, als man das System zu Beginn der vergangenen Saison einführte. "Die Idee hinter DRS war es, das Überholen im Rennen zu erleichtern. Im Qualifying und im Training wollten wir es zunächst nicht zulassen, hatten dann aber Sorge, dass das System (im Rennen; Anm. d. Red.) womöglich seine Wirkung verfehlt. Inzwischen liegen uns alle notwendigen Informationen vor", ist Whiting überzeugt.

Neue Belastungstests für die Frontflügel

Auch beim Frontflügel greifen künftig neue Vorschriften. So sehen sich die Teams ab der Saison 2013 neuen Belastungstests der FIA gegenübergestellt. Diese sollen den Einsatz von flexiblen Frontflügeln endgültig unterbinden.

"Die Steifigkeit beziehungsweise der Mangel an dieser bei einigen der Frontflügel war Gegenstand zahlreicher Diskussionen", führt Whiting aus und spricht in Bezug auf die neuen Testmethoden davon, dass diese "nicht nur auf die vertikale Verbiegung, sondern auch auf die Drehsteifigkeit" abzielen.

Derzeit müssen die Frontflügel beim Belastungstest einer Kraft von 1.000 Newton, die 790 Millimeter vor der Vorderachse wirkt, widerstehen. "Künftig werden wir die Tests in einem erweiterten Bereich von 15 Zentimetern nach vorn und nach hinten durchführen", erklärt der Technische Delegierte der FIA.

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