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Was keiner wusste: Auch Wittmanns Testfahrt endete mit Crash

Lucas Auer plaudert aus dem Nähkästchen: Der DTM-Test von Marco Wittmann in Vallelunga wurde von einem Unfall wegen schlechtem Wetter überschattet

(Motorsport-Total.com) - Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schnee und Regen: Ideale Testbedingungen sehen anders aus. Doch genau damit hatte Marco Wittmann bei der ersten Ausfahrt des 2018er DTM-BMWs im italienischen Vallelunga Anfang März zu kämpfen. Die widrigen Umstände waren wohl auch der Grund für einen Crash des zweimaligen DTM-Champions - von dem bislang niemand wusste, und der nicht als Einziger abflog. Auch Lucas Auer landete auf regennasser Fahrbahn mit seinem Mercedes in der Streckenbegrenzung - und plaudert im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' aus, dass auch Wittmann crashte - an der gleichen Stelle wie der Mercedes-Pilot.

Marco Wittmann

Marco Wittmann kämpfte beim DTM-Test in Vallelunga mit den Bedingungen Zoom

"Am Vortag bin ich noch an der Ecke gestanden, wo Marco Wittmann eingeschlagen ist. Ich dachte mir: 'Komisch, das ist doch eine ganz langsame Passage'. Und am nächsten Tag bin ich dann genau in seine Spuren eingeschlagen", sagt der Österreicher über den Unfall, der Pascal Wehrleins Rückkehr ins DTM-Cockpit verhinderte. Denn der DTM-Rückkehrer hätte nach Auer testen sollen, aber aufgrund der Beschädigung des Fahrzeugs fiel die erste Ausfahrt des ehemaligen Formel-1-Piloten ins Wasser.

DTM-Champion Rene Rast deutete ebenfalls einen Ausrutscher der Münchner an. "Das Auto ist heil - wir hatten keinen Crash, so wie BMW gestern und Mercedes heute", so der Audi-Pilot nach dem Test.

Schnee und Regen stellten die Fahrer auf die Probe

"Leider waren die Bedingungen nicht besonders, wir hatten ungefähr null Grad und Schneefall. Die Bedingungen waren sehr knifflig. Aber wir haben zumindest die ersten Erfahrungen gesammelt", fasst Wittmann den ersten Test in der Sendung 'MAXXsports. ran.am Sonntag' zusammen. Dass er dabei einen Unfall hatte, erwähnte er jedoch nicht.

Vielmehr erklärt er die Regeländerungen im Bereich der Aerodynamik vor der Saison 2018. "Wir hatten vor allem an den Radhauskästen extrem viel Flügelwerk", so der BMW-Mann. "Das wollte man reduzieren und dadurch wird das Racing besser. Das Feld kommt noch näher zusammen und das war das Ziel des Ganzen."


DTM-Test in Vallelunga

Durch die Reduktion des Abtriebs werden die Rundenzeiten langsamer, vermutet der zweimalige DTM-Champion und erklärt weiter: "Das Auto rutscht mehr, der Reifenabbau kann stärker sein. Dadurch ist der Fokus auf den Fahrer höher." Die Gewinner dieser Regeländerung sind die Fans, denn die Rennen werden wieder spannender, meint Wittmann.

Er und seine Fahrerkollegen stehen vor Saisonbeginn vor einer neuen Herausforderung: die richtige Fahrzeugeinstellung finden. "Die Aerodynamik hat sich geändert, das heißt, man muss erst wieder Set-up-Arbeit machen, was für viele wieder Neuland ist.".
Beim viertägigen DTM-Test in Hockenheim vom 9. bis 12. April haben die Teams und Fahrer die letzte Gelegenheit, ihre Fahrzeuge für den Saisonstart an gleicher Stelle (4. bis 6. Mai) auf Herz und Nieren zu prüfen.

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