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Vier Kilo verloren: Magen-Darm-Grippe schwächt Timo Glock

Wie Timo Glock nach einer Magen-Darm-Grippe um seinen ersten Test im 2019er-BMW kämpfte und wie er verhindern will, dass er dafür gegen Saisonende bezahlt

(Motorsport-Total.com) - Glück für Timo Glock: Der Odenwälder, der neben Marco Wittmann und Bruno Spengler bereits vor dem offiziellen ITR-Test den 2019er-BMW ausprobieren durfte, wurde erst wenige Tage vor dem Herstellertest vergangene Woche in Jerez fit. Eine Magen-Darm-Grippe hatte den 36-Jährigen, der in einer Woche Geburtstag feiert, Ende Februar komplett außer Gefecht gesetzt.

Timo Glock

Timo Glock saß nach seiner Magen-Darm-Grippe in Jerez erstmals im neuen BMW Zoom

"Das war echt gefühlt die heftigste Darmgrippe, die ich bis jetzt hinter mich gebracht habe", sagt Glock im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich habe vier Kilo verloren."

Der DTM-Star war mit seinem Leid nicht alleine. "Es hat meine ganze Familie erwischt", erzählt er. "Mein Sohn kam damit nach Hause, dann kam ich dran, dann meine Tochter und dann meine Frau. Also wir haben zwei Wochen Ausnahmezustand gehabt."

Glock: Nur leichtes Training vor Test möglich

Und selbst als das Schlimmste überwunden schien und er und seine Ehefrau Isabell endlich wieder Nahrung zu sich nehmen konnten, sorgte Sohn Mika kurz vor Mitternacht für unschöne Szenen und entleerte seinen Magen. Und das ausgerechnet im Ehebett.

Dafür durfte Glock das harte BMW-Trainingscamp bei Formel-1-Arzt Riccardo Ceccarelli schwänzen. War auch der Test in Jerez, bei dem Glock am Mittwoch zwei Tage im Auto saß, in Gefahr? "Drei, vier Tage, bevor ich losgeflogen bin, habe ich mich schon wieder gut gefühlt, habe angefangen ein bisschen zu trainieren, habe leichte Einheiten gemacht", erklärt er. "Aber ich habe da schon gemerkt, dass der Körper noch sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Deswegen habe ich ein bisschen entspannter trainiert."

Keine Probleme im Auto

Dafür bewies Glock mit seinen 125 Runden am ersten Testtag, dass er die Kurve gekratzt hat. "Jetzt geht es wieder", gibt er Entwarnung. "Ich muss sagen, dass es beim Fahren okay war."

Und er fürchtet auch nicht, dass sich die mangelnden Trainingseinheiten später in der Saison bemerkbar machen könnten, weil es an den Grundlagen mangelt. "Das ist kein Problem", stellt er klar. "Ich muss einfach wieder zu dem Stand zurückkehren, auf dem ich vorher war. Aber wenn der Körper dann irgendwann komplett erholt ist, geht das dann wieder relativ schnell."

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