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So funktioniert das neue DTM-Qualifying

Drei Teilsessions, 35 Minuten Streckenzeit und kein Einzel-Zeitfahren mehr: So funktioniert das zur Saison 2014 modifizierte Qualifying der DTM

(Motorsport-Total.com) - Q4 und Einzel-Zeitfahren. Das war einmal. Denn in der Saison 2014 bestreitet die DTM ein auf das Wesentliche gekürztes Qualifying. Statt bisher vier Teilsessions gibt es in diesem Jahr nur noch drei Einzelsitzungen, wobei die Piloten beliebig viele Runden zurücklegen können. Dieser neue Modus orientiert sich am Formel-1-Vorbild, bietet den Fahrern aber insgesamt nur noch 35 Minuten Streckenzeit. Wir erklären, was in den einzelnen Sessions genau passiert und worauf zu achten ist!

DTM-Start auf dem Lausitzring

Alle auf einmal statt Einzel-Zeitfahren wie bisher: Vieles ist neu an der Qualifikation Zoom

Q1
Zum ersten Teil der Qualifikation treten alle 23 DTM-Piloten an. Sie haben 13 Minuten lang Zeit, eine Rundenzeit zu markieren und sich damit für das Weiterkommen zu qualifizieren. Nur die 18 besten Fahrer rücken vor in Q2. Die Piloten ab Position 19 haben bereits ihre finalen Startplätze. Nach Q1 gibt es jedoch erst einmal eine siebenminütige Pause.

Q1 in Zahlen
Fahrer, die teilnehmen: 23
Dauer der Session: 13 Minuten
Anzahl schneller Runden: beliebig
Fahrer, die weiterkommen: 18


Fotostrecke: Die DTM-Fahrer 2014

Q2
Die 18 verbliebenen Piloten gehen in Q2 für elf Minuten auf die Strecke. Erneut können sie beliebig viele Runden zurücklegen, um eine Zeit zu setzen. Dieses Mal scheiden aber gleich zehn Piloten aus. Sie belegen die Ränge neun bis 18 in der DTM-Startaufstellung. Nur die Top 8 fahren nach einer achtminütigen Pause noch einmal hinaus.

Q2 in Zahlen
Fahrer, die teilnehmen: 18
Dauer der Session: 11 Minuten
Anzahl schneller Runden: beliebig
Fahrer, die weiterkommen: 8


Fotostrecke: Die neuen DTM-Regeln für 2014

Q3
Im Shootout um die Pole-Position und die weiteren Startplätze in den Top 8 haben die schnellsten Fahrer aus Q2 elf Minuten lang Zeit, ihre persönlich schnellste Runde zu absolvieren. Wer die Bestzeit fährt, steht beim Rennen am Sonntag auf der Pole-Position. Der langsamste Fahrer aus Q3 belegt Startplatz acht.

Q3 in Zahlen
Fahrer, die teilnehmen: 8
Dauer der Session: 11 Minuten
Anzahl schneller Runden: beliebig

Insgesamt dauert die Qualifikation der DTM ab 2014 nur noch 50 Minuten. Warum, das hat ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht beim DTM-Medientag in Hockenheim erklärt: "Wir mussten das Qualifying ein bisschen kürzen, weil uns 2014 nicht mehr ganz so viel Fernsehzeit zur Verfügung steht." Bisher war die Qualifikation der DTM mit vier Teilsessions und Einzel-Zeitfahren etwa 70 Minuten lang gewesen.

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