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  • 15.07.2013 · 13:55

  • von Dominik Sharaf

Optimale Strategie, optimales Ergebnis: Hand zufrieden

Der Mann aus Sacramento kämpfte sich nach einem Katastrophenstart vom letzten Rang zurück auf die siebte Position: "Straßenkurse sind etwas Spezielles"

(Motorsport-Total.com) - BMW hatte auf dem Norisring mächtig unter einem im Rennen nicht auf Topniveau laufenden M3 DTM und verkorksten Strategien zu leiden, einer war dennoch glücklich mit seinem Abschneiden in Nürnberg: Joey Hand. Der US-Amerikaner wurde am Sonntag Siebter, holte zum dritten Mal in der Saison 2013 Punkte und rückt damit in die Top 10 der Gesamtwertung vor. "Ich bin sehr zufrieden", sagt Hand 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin mir sicher, dass heute keine bessere Position drin gewesen wäre."

Joey Hand

Optimale Strategie, optimales Ergbnis: Joey Hand hatte ein starkes Team Zoom

Eigentlich hatten sich die Verantwortlichen bei RBM ausgerechnet, maximal auf Platz neun vorzufahren. Selbst das wirkte optimistisch, nachdem Hand nach einem schlechten Start und Feindkontakt in Kurve eins auf den letzten Platz zurückgereicht worden war. "Wie schon in Hockenheim", erinnert sich der 34-Jährige mit Unbehagen. Doch wie schon im Badischen gab es ein Happy End: "Ich damals mehrere Fahrzeuge aus eigener Kraft überholt. Hier ging es um die Strategie vom Team."

Die Belgier um Bart Mampaey hatten ein glückliches Händchen: "Sie haben es geschafft, mir freie Bahn zu verschaffen. Das ist hier eine wichtige Sache", lobt Hand. "Es fühlte sich an, als wäre ich 60 oder 70 Runden frei gefahren - keine Ahnung, wie viele es wirklich waren." Der Option-Reifen zeigte kaum Verschleißerscheinungen, allzu viel Wert misst der Kalifornier dieser Tatsache aber nicht bei: "Ein Straßenkurs ist immer etwas Spezielles", warnt er vor verfrühter Euphorie um die eigene Person.