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  • 14.07.2013 17:42

  • von Stefanie Szlapka & Stefan Ziegler

Spengler: "Eine große Enttäuschung"

Als Sechster bester BMW-Pilot, aber trotzdem nicht zufrieden: Bruno Spengler und BMW-Sportchef Jens Marquardt über das turbulente Rennen am Norisring

(Motorsport-Total.com) - "Um ehrlich zu sein: Das ist eine große Enttäuschung." So lautet das Fazit von BMW-Speerspitze Bruno Spengler zum DTM-Rennen auf dem Norisring. Verständlich, zumal der Titelverteidiger von Rang zwei losgefahren war, die Zielflagge aber "nur" auf Rang sechs gesehen hat. Damit war Spengler jedoch bester Vertreter seiner Marke, die in Nürnberg keine sehr gute Figur abgab.

Titel-Bild zur News: Robert Wickens, Bruno Spengler

Hinten anstellen, bitte! Bruno Spengler landete als bester BMW auf Platz sechs Zoom

Dementsprechend zieht BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt eine gemischte Bilanz: "Vier Autos in den Top 10 kann man sicherlich nicht als schlechtes Ergebnis werten. Es ist aber das falsche Ende der Top 10. Trotzdem: Bruno ist nach wie vor Zweiter in der Meisterschaft und es bleibt sehr, sehr eng. Das ist gut für die Meisterschaft. Und wir haben mit vier Autos gepunktet, sind also nicht unzufrieden."

Spengler stimmt seinem Sportchef zu. Er sagt: "Unsere Leistung war über das gesamte Wochenende hinweg eigentlich ziemlich gut. Wir hatten eine gute Qualifikation, die aufzeigte, wie hart das Team zwischen den beiden Rennen gearbeitet hat. Die Jungs haben heute auch wieder perfekte Boxenstopps gemacht. Wir hatten aber wohl viel Pech in diesem Rennen", erklärt der BMW-Pilot.

Wer nicht zockt, der fällt zurück...

"Mir ist noch immer nicht klar, wie ich von Startplatz zwei losfahren konnte und am Ende Sechster wurde. Unmittelbar nach einem Rennen ist es aber immer schwer zu sagen, warum wer wo ankam", so der aktuelle DTM-Champion. Er betont noch einmal: "Unterm Strich war es enttäuschend. Der sechste Platz ist aber besser als keine Punkte zu holen. Und im Hinblick auf die Gesamtwertung ist alles in Ordnung."

"Schade ist nur: Der Norisring ist meine Lieblingsstrecke. Hier habe ich schon oft gewonnen. Das ist etwas Besonderes. Deshalb bin ich enttäuscht. Ich nehme nicht sehr viel Positives von diesem Rennen mit, außer den Punkten natürlich", so Spengler. Marquardt hingegen sieht das fünfte Rennen des Jahres als große Lern-Erfahrung für seine Mannschaft - "auch, was die Haltbarkeit der Reifen angeht".


Fotos: Bruno Spengler, DTM auf dem Norisring


"Das werden wir am Moscow Raceway sicherlich alles umsetzen, um dann wieder in gewohnter Stärke da zu sein", sagt der BMW-Sportchef. Er merkt an: "Heute waren wir gut unterwegs. Wir haben wenige Fehler gemacht. Mit Bruno hätten wir mit einem längeren Stint doch noch etwas weiter vorn landen können, aber das haben wir, glaube ich, nicht richtig antizipiert." Man habe nicht "zocken" wollen.

"Es gibt halt auch mal Rennen, in denen es sich lohnt, zu zocken. Die, die heute gezockt haben, sind belohnt worden. Wir waren aber ziemlich lange dabei. Bruno war in diesem Paket mit Wickens und war auch gut unterwegs. Wir haben nur möglicherweise den Stopp zu früh platziert", meint Marquardt abschließend. "Das hätten wir besser lösen können, denn wir sind im Verkehr rausgekommen."

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