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Nach Startplatz 19 für besten Porsche: BoP vor erstem DTM-Rennen angepasst

Wie die DTM die Fahrzeugeinstufung vor dem ersten Rennen in Portimao anpasst, nachdem Neueinsteiger Porsche im ersten Qualifying nicht über Platz 19 hinauskam

(Motorsport-Total.com) - Nach dem ersten Qualifying der DTM in Portimao, bei dem der beste Audi und der beste Porsche nicht über die Plätze zehn und 19 hinauskamen, wird die Balance of Performance geändert. Für das erste Saisonrennen, das um 13:30 MESZ (12:30 Uhr Ortszeit) gestartet wird, darf Neueinsteiger Porsche 25 Kilogramm Gewicht ausladen.

Thomas Preining

Die Porsche-Teams hatten im ersten Qualifying Schwierigkeiten mitzuhalten Zoom

Dafür müssen die Lamborghini-Teams T3 und Grasser - durch Mirko Bortolotti mit nur einem Versuch auf der Poleposition -, das Ferrari-Team AF-Corse und die ebenfalls starken Mercedes-AMG-Teams 20 Kilogramm einladen und werden somit eingebremst.

Audi und BMW sind von den Änderungen bei der Einstufung der Fahrzeuge, die dieses Jahr auch während des Wochenendes jederzeit vorgenommen werden dürfen, nicht betroffen. Und das, obwohl auch die Teams der Ingolstädter nicht über Platz zehn im Qualifying hinauskamen.

Das dürfte aber daran gelegen haben, dass die Piloten auch durch den Verkehr - bei einem Starterfeld von 29 Autos kein Wunder - keine perfekten Runden drehen konnten. Dass der beste Porsche-Pilot Dennis Olsen aber über sieben Zehntel Rückstand hat und ein etablierter GT-Spezialist wie Laurens Vanthoor sogar hinter Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb steht, zeigt, dass der 911 GT3 R nicht optimal eingestuft war.

Das hat auch damit zu tun, dass bei den Testfahrten vor der Saison und auch beim freien Training ordentlich geblufft wurde und nur wenige Piloten in Portimao Rundenzeiten unter 1:41.0 fuhren. Die AVL hatte Rundenzeiten von 1:39.9 simuliert - und bis zuletzt hieß es im Fahrerlager, dass diese Zeiten nicht erreichbar sind.

Im ersten Qualifying fuhr Grasser-Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti eine Bestzeit von 1:39.678 - und insgesamt lagen am Ende acht Piloten unter der 1:40er-Marke. Insgesamt lag das Feld eng beisammen: 24 von 29 Piloten verloren weniger als eine Sekunde auf die Poleposition.

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