powered by Motorsport.com

Lauda: "Ein Schritt nach vorn"

Mathias Lauda startet in seiner zweiten DTM-Saison mit einem neueren Auto, doch damit wächst auch der Druck auf den Österreicher

(Motorsport-Total.com) - In seiner ersten DTM-Saison musste sich Mathias Lauda, Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda, oft anhören, er habe das DTM-Cockpit nur seinem berühmten Namen zu verdanken. Laudas Möglichkeiten in seiner 2004er-Mercedes C-Klasse waren begrenzt, trotzdem überraschte der 26-Jährige mit dem zehnten Startplatz in Barcelona und dem zehnten Rang im Finale in Hockenheim.

Mathias Lauda

Freut sich über seine Beförderung in den Jahreswagen: Mathias Lauda Zoom

Mercedes belohnte Lauda für seine Leistungen mit einer Beförderung in einen Jahreswagen. "Für mich ist es ein Schritt nach vorn, da ich nun ein besseres Auto wie im vergangenen Jahr fahre", sagte Lauda gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ich freue mich riesig auf Hockenheim und bin sehr motiviert."#w1#

Der Druck auf den Mercedes-Pilot war bereits in seinem Lehrjahr in der DTM groß, doch in seiner zweiten Saison, in der er immerhin mit besserem Material startet, wird Lauda beweisen müssen, ob er seinen Platz in der DTM zurecht inne hat. "Der Druck mit dem neueren Auto wächst", bestätigt er. "Mit diesem Auto kann man in die Punkte fahren und genau das ist auch mein Ziel. Aber es wird ein hartes Stück Arbeit sein, diese Herausforderung will ich aber annehmen. Es wird sehr eng werden dieses Jahr, denn die 2005er und die 2006er Autos sind dieses Jahr sehr dicht beieinander."

Den Wechsel von Persson zum Team Mücke, sieht der Österreicher positiv. Denn seiner Meinung nach, hat auch Mücke einen Schritt nach vorn gemacht und ist ein starkes Team in der DTM. Lauda sagt: "Das Team hat mich super aufgenommen. Ich verstehe mich sehr gut mit meinem Ingenieur. Wir waren im Winter auch ein paar Tage testen. Mal schauen, wie es am Rennwochenende funktioniert."