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Hängepartie um große BMW-Namen: Fährt Timo Glock 2022 in Italien?

Nach wie vor ist unklar, wie es mit den prominenten BMW-Piloten Glock und Bruno Spengler weitergeht: Des einen Glück könnte jetzt des anderen Leid sein

(Motorsport-Total.com) - Rätselraten um die Zukunft von Timo Glock: Der BMW-Werksvertrag des fünfmaligen DTM-Siegers, der in wenigen Tagen seinen 40. Geburtstag feiert, wurde zwar für die Saison 2022 verlängert, doch nach wie vor haben die Münchner nicht bekanntgegeben, wo Glock dieses Jahr fahren wird. Fakt ist nur, dass in der DTM alle BMW-Plätze vergeben sind und sein Abschied damit nach neun Jahren feststeht.

Bruno Spengler, Timo Glock

Die Teams von Timo Glock (re.) und Bruno Spengler wurden noch nicht bestätigt Zoom

Dabei sollen die Würfel für Glocks weitere Karriere bereits gefallen sein: Laut einem Fahrerlager-Gerücht, das 'Motorsport-Total.com' zu Ohren gekommen ist, ist es nun vorgesehen, dass Glock völlig überraschend in die italienische GT-Meisterschaft wechselt.

Dort soll er für das Ceccato-Team von Tourenwagen-Legende Roberto Ravaglia im neuen BMW M4 GT3 antreten, für das im Vorjahr BMW-Kollege Bruno Spengler und DTM-Neueinsteiger Marius Zug am Start waren. Glock kennt Ravaglias Truppe, weil er bereits 2015 für das Vorgängerteam ROAL beim 24-Stunden-Klassiker in Spa mit Spengler und Alex Zanardi am Start war.

Spengler hätte bei Boutsen-Ginion-Team fahren sollen

Das Schicksal Glocks scheint nun erneut mit dem von Spengler verbunden zu sein. Und mit dem belgischen Boutsen-Ginion-Team, das bei den Testfahrten für die GT-World-Challenge (GTWCE) vergangene Woche in Le Castellet für eine Überraschung sorgte, als man nach sieben Jahren mit BMW plötzlich mit einem Audi R8 LMS auftauchte.

Denn während Glock ursprünglich ein Kandidat beim Team von Olivia Boutsen - Schwester von Ex-Formel-1-Pilot Thierry Boutsen - und ihrem Ehemann Olivier Laine für die GTWCE-Saison gewesen war, hatte man sich bei BMW dann doch anders entschieden: Der 38-jährige Spengler sollte das BMW-M4-GT3-Cockpit beim belgischen Team bekommen.

Doch aus dem BMW-Plan wurde nichts: In der ersten März-Woche erhielt man laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' die Nachricht, dass das Team dieses Jahr nicht wie erwartet mit dem neuen GT3-Hoffnungsträger aus München an den Start gehen wird. Die Gründe sind unbekannt.

Spenglers GT-World-Challenge-Plan geplatzt

Eine Hiobsbotschaft für Spengler, der mit dem Cockpit in der GTWCE-Langstreckenserie gerechnet hatte und nun vor einer ungewissen Zukunft steht. Für den Kanadier, der ursprünglich dieses Jahr nach zwei Jahren DTM-Pause und einem Intermezzo in der IMSA-SportsCar-Championship auf ein Comeback in der Traditionsserie gehofft hatte, bleiben nun kaum Möglichkeit auf ein Cockpit, während Glock als sein Ersatz in Italien offenbar Glück hatte.

Doch was wird jetzt aus Spengler? Auch der BMW-Vertrag des DTM-Champions 2012 war Anfang des Jahres verlängert worden. Doch das bedeutet nicht viel, denn wenn der bei den Fans äußerst populäre Routinier keine Aufträge erhält, ist der Deal nicht viel wert.

Und nachdem vergangene Woche auch das Schubert-Team seine Piloten für das ADAC GT Masters präsentiert hat, sind fast alle BMW-Cockpits für das Jahr 2022 vergeben. In der IMSA-Langstrecken-Serie wird nach Sebring am kommenden Wochenende nur noch ein RLL-Auto mit John Edwards und Connor de Philippi eingesetzt.

Unklar ist nur noch, wie sich BMW in der Intercontinental GT-Challenge präsentieren wird. Zudem gäbe es eventuell die Möglichkeit für Spengler, beim von seinem Ex-DTM-Team RMG durchgeführten Testprogramm des LMDh-Boliden von BMW eine Rolle zu spielen.

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